23. Juli 2017

Dragon Night von G. A. Aiken



Klappentext:
Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt. So heißt es zumindest. Gaius Domitus der Einäugige hat jedoch die Erfahrung gemacht, dass es genau andersherum ist. Erst recht, wenn man als Drachenkönig über die Provinzen herrscht. Um Recht und Ordnung zu wahren und sich seine blutrünstige Verwandtschaft vom Hals zu halten, muss er sich mit einer waschechten Barbarin zusammentun. Die will jedoch nichts von ihm wissen. Kachka ist nicht nur wild, sondern auch gnadenlos – und genau so stellt sie sich ihren Partner vor. Mit einem verzogenen Drachen wie Gaius kann eine stolze Tochter der Steppen wie sie nichts anfangen. Zugegebenermaßen ist dessen Augenklappe irgendwie verwegen. Fragt sich nur, ob auch Gaius selbst verwegen genug ist, um Kachkas Leidenschaft zu entfachen.
Quelle: Piper

Meine Meinung:
Kachka langweilt ich sehr am Hofe der Drachen. Annwyl gibt ihr daraufhin eine Aufgabe und mit anderen Kriegern macht sich Kachka dann auf den Weg, um den Priesterkult zu zerstören. Auf ihrer Reise können sie Gaius Domitus befreien, der wurde nämlich von einer Priesterin gefangen gehalten. Jetzt befindet sich Gaius in der Obhut von Annwyl und verdreht Kachka ganz schön den Kopf.

Ich habe mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, denn ich liebe dieser Reihe sehr. Der derbe Humor gefällt mir wirklich gut und ich war gespannt auf Kachka und Gaius. Leider muss ich gestehen, dass mir dieser Teil der Reihe und die beiden Charaktere nicht so gut gefallen haben. Erst einmal sind die beiden im Gegensatz zu den anderen Charakteren eher langweilig. Die Autorin wiederholt hier vieles und bringt nicht wirklich neue Ideen zustande. Außerdem knistert es für mich zu wenig zwischen beiden. Die beiden treffen sich auch gar nicht so oft, die Autorin beschäftigt sich nämlich mehr mit dem bevorstehenden Krieg und mit den anderen Charakteren. Zwar ist es schön, zu erfahren, wie es den anderen Charakteren ergangen ist, aber dadurch kommen die beiden definitv zu kurz. Auch die vielen Namen verwirren mittlerweile sehr, es gibt jede Menge Nachwuchs bei den Drachen und ich konnte die Kinder nicht immer zuordnet. Glücklicherweise gibt es am Ende des Buches ein Namesverzeichnis mit den wichtigsten Personen.
Auch wenn ich das Buch insgesamt doch sehr kritisiert habe, ist es nicht grundsätzlich schlecht. Ich vergebe deshalb 4 von 5 Punkten.

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