23. Oktober 2016

Die Diamantkrieger-Saga 2: La Lobas Versprechen von Bettina Belitz



Klappentext:
Sara kann ihr Glück kaum fassen, als Damir plötzlich in ihr Leben zurückkehrt, obwohl er doch eigentlich den Bund des Schwertes mit einer anderen eingegangen ist. Dass ihre Treffen zunächst geheim bleiben müssen, nimmt Sara in Kauf. Es ist La Loba, bei der sie sich auf eine Aufnahme in den Geheimbund der Diamantkrieger vorbereitet, die erkennt, dass hier etwas nicht stimmen kann. Sara wird auf eine schwere Probe gestellt: Welche Rolle kann und will Damir in Zukunft in ihrem Leben spielen? Und ist sie in der Lage, ihre dunkle Vergangenheit hinter sich zu lassen?
Quelle: cbt

Meine Meinung:
Sara hat sich von La Lobas und den anderen Diamantkriegern abgewandt, denn sie will diesen Weg nicht bestreiten. Nur kippt sie diese Entscheidung wieder, weil sie mit ihrem jetzigen Leben einfach nicht zurecht kommt. La Lobas übernimmt ihr Training, aber erst einmal geht es darum, dass Sara sich so akzeptiert wie sie ist. Das fällt ihr nicht schwer, jetzt wo sie weiß was in ihrer Kindheit mit ihr passiert ist. Auch ihre Gefühle für Damir spielen bei dieser Selbstfindung eine wichtige Rolle. Sara muss ihren Platz bei den Diamantkriegern finden und das ganz alleine.

Das Buch lässt mich mit sehr gemischten Gefühlen zurück. Mir war schon klar, dass mich kein Mainstream erwarten wird, denn schon der 1. Teil war sehr ungewöhnlich. Leider schlägt die Autorin hier eine Richtung ein, die mir nicht immer gefallen hat. In erster Linie geht es hier darum, dass Sara ihren Weg findet und akzeptiert was und wer sie ist. Das wurde sehr esoterisch mit viel Reden bewerkstelligt, was ich teilweise sehr langweilig fand. Wir erfahren mehr über Saras Vergangenheit und auch diese Informationen wurden für Saras Selbstfindung benutzt. Die Stimmung ist düster und melancholisch und es gibt mir dieses Mal einfach zu wenig Aktion.
Tja und dann die Sache mit Damir, die im Klappentext so groß angepriesen wird, spielt eher eine Nebenrollen in der Handlung. Insgesamt ist Damir völlig zu einer kleinen Nebenfigur verkümmert, was ich sehr schade fand. Ich habe hier keine herzzerreißende Liebesgeschichte erwartet, aber mit so einem Ausgang hätte ich nicht gerechnet.

Insgesamt fand ich den 2. Teil um einiges schwächer als den 1. Teil und vergebe 3 von 5 Punkten.

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