4. August 2016

Die Macht der Clans: LiebesRebellion von Gabi Büttner



Klappentext:
Was würdest du aufgeben für den Kampf um Freiheit? Als die Erde durch eine Naturkatastrophe unbewohnbar wird, findet die Menschheit auf Terra zwei eine neue Heimat. Dreihundert Jahre später regieren Clans diese Welt. Als seine Eltern von Kriegern getötet werden, schwört ein Widerstandskämpfer alles zu tun, um die grausame Clanherrschaft auf Terra zu beenden. Während eines Auftrages verliebt er sich – ausgerechnet in eine junge Frau aus der Oberschicht, die für all das steht, was zu bekämpfen er geschworen hat.
Quelle: Autorin

Meine Meinung:
Dreihundert Jahre sind vergangen, seit die Erdbevölkerung den Planeten Terra 2 besiedelt hat. Es gibt verschiedene Clans, die über verschiedenen Regionen herrschen. Diese Clans sind grausam zu den Menschen aus der Unterschicht und versklaven diese regelrecht. Nur die reichen Mitglieder der Oberschicht haben es gut und bleiben von dieser Behandlung verschont. Es hat sich ein Widerstand gebildet, der diese Misstände ändern will und einer von Rebellen, Christopher, hat sich in eine Cliuque aus der Oberschicht eingeschleust. Und ausgerechnet zu Larissa aus der Oberschicht fühlt er sich hingezogen. Sie steht für alles was er hasst und trotzdem kann er seine Gefühle nicht ändern.

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Teil einer sehr interessanten Dystopie. Die Autorin hat sich als Schauplatz nicht die Erde selbst, sondern einen erdähnliche Planeten ausgesucht. Denn die Erde selbst ist nicht mehr bewohnbar. Dieser Aspekt klang für mich sehr interessant und war ausschlagend, warum ich das Buch gerne lesen wollte. Die Menschen scheinen aus ihren Fehlern nicht gelernt zu haben, denn wieder einmal unterdrückt die Oberschicht die Unterschicht und geht dabei nicht zimperlich mit den Menschen um. Menschen werden wie Sklaven behandelt, es wird vergewaltigt und getötet. Das ganze wird sehr brutal beschrieben. Mitten in diesem Konflikt verlieben sich dann Larissa und Chris ineinander. Larissa gehört zur Oberschicht und Chris zur Unterschicht, da sind Probleme vorprogrammiert. Chris als kleines Kind mit ansehen wie seine Eltern getötet wurden, was ihn zum Rebellen hat werden lassen. Larissa ist zwar aus der Oberschicht, sitzt aber in einem goldenen Käfig. Sie muss jemanden heiraten, den sie nicht liebt und hat auch sonst wenig Freiheiten. Die Liebesgeschichte konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Mir persönlich gab es zu viel Hin und Her zwischen beiden, was ich extrem nervig fand. Erst küssen sie sich und haben Sex, dann streiten sie sich und dann haben sie wieder Sex, usw. So etwas lese ich grundsätzlich nicht so gerne.
Die Grundidee an sich fand ich sehr interessant und lesenswert. Insgesamt vergebe ich 7 von 10 Punkten.

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