26. Juli 2016

Blogtour Die Legende von Oasis. Tag 2: Ozeanologie für Dummies – oder: Wie mein Roman entstand Teil 1 Die animalischen Protagonisten von Oasis



Blogtour von „Die Legende von Oasis“ von Janine Tollot

Einführung

Der Ozean ist eine wunderbare Welt, und es ist so schwer, dorthin zu kommen. Ein unzugänglicher Ort, wohin niemand jemals gehen wird. Ich hege einen kaum zu stillenden Wissensdurst und eine unerschöpfliche Faszination für die Ozeane und alles, was damit zu tun hat. Deshalb habe ich „Die Legende von Oasis“ geschrieben: um wenigstens in meiner Fantasy in diese unergründlichen Tiefen zu tauchen und den Leser dabei mit auf eine ganz besondere Reise zu nehmen.
Auf dieser Blogtour stelle ich euch die Elemente vor, die mich zu den einzelnen Kapiteln und Szenen inspiriert haben.

Viel Spaß und eine lehrreiche Zeit wünscht euch Janine Tollot!

Genre: Fantasy-Roman
ISBN: 9783734773976
Verlag: Book on Demand, Deutschland
Sprache: Deutsch
Seitenzahl eBook (abhängig vom Reader und der eingestellter Schriftgröße): 261
Seitenzahl Taschenbuch: 428
Preis eBook: 2,99 Euro
Preis Print: 12, 99 Euro
Erhältlich bei allen großen Anbietern
Mehr Infos zu dem Buch, meiner Person und weiteren Werken unter: janinetollot.com

Klappentext: 
Brielle ist ein rebellisches Mädchen, das ihr Leben auf einem Segelschiff verbringt und täglich auf der Suche nach Abenteuern ist. Seit Kindertagen träumt sie davon, so wie die Orkusianer, eine Fischflosse zu haben und durch die Meere von Oasis zu schwimmen. Eines Tages macht sie unter Deck eine grausige Entdeckung: ein Gefangener, von dem niemand sonst auf dem Schiff zu wissen scheint. Dieser behauptet, der vergessene Gott Isea und König der Orkusianer zu sein. Brielles Mutter, so behauptet er, die selbst eine Göttin sei, habe ihn gefangen genommen, um sich n ihm zu rächen.
Brielles ist misstrauisch, aber könnte Isea ihre Chance sein, um endlich eine Orkusianer zu werden – ihre Chance auf Freiheit?
Doch sie hat keine Zeit, ihre Entscheidung zu überdenken, denn sie wird vom Strudel der Ereignisse mitgerissen. Die zornige Göttin Este rüstet zum Krieg, um die sechs Unterwasserreiche von Oasis zu zerstören. Und Brielle findet sich plötzlich inmitten eines schrecklichen Feldzugs wieder – angefacht von ihrer eigenen Mutter.

Die Autorin
Die Schweizerin Janine Tollot wanderte im Jahr 2009 nach Kanada aus, wo sie heute lebt, arbeitet und schreibt. Leseprobe unter: http://www.janinetollot.com/#!die-legende-von-oasis/c192t oder schaue dir auch die weiteren Werke dieser Autorin an, unter www.janinetollot.com

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Ozeanologie für Dummies – oder: Wie mein Roman entstand
Teil 1

Die animalischen Protagonisten von Oasis
1.      Delfine
Die Delfine spüren Objekte mittels Echo-Ortung auf. In den Nasengängen werden Töne erzeugt, gebündelt und über die Melone (ein Organ in der Stirn) ausgesandt. Dieser Schall dient zur Beschaffung von Informationen über die Umgebung. Sie stoßen hohe Töne aus, von hörbaren Klicklaute bis zu Ultraschallschwingungen über 10 000 Herz (für uns Menschen längst nicht mehr hörbar). Dann lauschen die Delfine dem Echo, welches ihnen ein genaues Bild der Umgebung liefern. Wegen ihrer Fähigkeit, Beute aus großer Entfernung zu orten, folgen ihnen viele andere Tiere auf dem Weg zum Fressfest. Eine Szene wie diese gibt es in „Die Legende von Oasis.“ Die Orkusianer schwimmen für ihr Leben gerne um die Wette mit ihnen, und sie stehen ihnen an Geschwindigkeit und Anmut in nichts nach.




2.      Orcas
Auch Schwertwale oder Killerwale genannt. Wir kennen diese schnuckligen Riesen aus dem Film „Free Willy“. Sie werden im Durchschnitt 50 bis 60 Jahre alt, die Weibchen können sogar bis zu 90 Jahre alt werden! Ihre Schulen bestehen aus etwa 30 Walen, aber es sind auch schon welche von 150 bis 2500 Tieren gesichtet worden. Was mich daran ebenfalls fasziniert, ist, dass das Band einer Orca-Schule für immer besteht.
Kurz nachdem Brielle eine Fischflosse gewachsen ist, gerät sie ungewollt zwischen einen Kampf zweier Orca-Wale und einem Finnwal.




3.      Buckelwale
Den Namen haben diese Giganten von den Seepocken, die fast ihren gesamten Körper bedecken. Sie lieben es zu singen. Die Lieder der Männchen dauern normalerweise bis zu 20 Minuten. Man nimmt an, dass dies Liebeslieder für die Weibchen sind. Solch ein Lied kann manchmal sogar 24 Stunden lang anhalten! In „Die Legende von Oasis“ beherrschen nur die Könige und Königinnen der Unterwasserwelt diese Sprache. Diese Orkusianer können sich also mit den Walen verständigen.




Pottwale
Diese Walart kann bis zu 18 Meter lang werden und 50 Tonnen wiegen. Er zieht durch alle Breitengrade und schwimmt von einem Pol zum anderen. Der Pottwal bewohnt zwei Welten: die von Luft und Licht, und die von Dunkelheit, Druck und Kälte. Die Pottwale halten eine ganze Reihe an Rekorden: Dass am tiefsten tauchenden Meeressäugetier – bis zu 3`000 Meter tief. Auch kann er von allen Walen am längsten die Luft anhalten – er kann mit nur einem Atemzug fast zwei Stunden lang tauchen.Dann hat er das schwerste Gehirn aller Säugetiere: 9,5 kg. Obendrein können sie stolz darauf sein, den größten Schlund aller Haie zu besitzen.




4.      Blauwale
Die Blauwale sind bekannt dafür, die größten Tiere, die je auf der Erde gelebt haben, zu sein. Sie werden stolze 25 bis 33 Meter lang und wiegen 100 bis 140 Tonnen. Allein seine Zunge ist so schwer wie ein Elefant! Dabei isst er nur Kleintiere wie Plankton, Krebse und kleine Fische, und davon braucht er täglich eine Tonne. Leider ist diese Art Dank uns Menschen vom Aussterben bedroht.




5.      Narwale Auch „See-Einhorn“ genannt. Er wird bis zu 20 Fuß lang. Der Narwal hat eine Art Degen aus Elfenbeinhorn zur Waffe. Dabei handelt es sich nicht um ein Horn, sondern um den Hauptzahn, der so hart wie Stahl ist. Dieser Zahn kann eine Länge von über zwei Metern erreichen!





 6.      Meeresschildkröten
Sie unterscheidet sich wesentlich von der Landschildkröte. Zum Beispiel: Wegen ihrem veränderten Rückenpanzer hat sie die Fähigkeit verloren, den Kopf einzuziehen. Die Beine sind bei der Meeresschildkröte in große Paddeln umgewandelt worden, und der Panzer ist viel flacher. Sie leben in tropischen und subtropischen Gebieten und essen Krebse, Quallen und Kopffüßer (Kalmare, Schnecken etc.)




7.      Pinguine
Die Pinguine leben in der Antarktis, also am Südpol. Am Nordpol sind diese Tiere nicht anzutreffen. Sie können nicht fliegen, denn was manche Leute für ihre Flügel halten mögen, sind tatsächlich Flossen, denn sie verbringen den meisten Teil ihres Lebens im Meer. Nur zum Brüten kommen sie an Land. Aber die interessanteste Frage ist doch: Wie halten sie die extreme Kälte aus? Sie haben eine etwa drei Zentimeter dicke Fettschicht, die von drei Schichten wasserdichten, dicht bepackten Federn bedeckt ist.




8.      Seeotter
In „Die Legende von Oasis“ trifft der Leser in Noliramis, ein Kelpwald, auf die Seeotter. Sie ernähren sich von Seetang, Muscheln, Seesterne, und am allerwichtigsten: sie essen Seeigeln, welche sich im Falle einer Überpopulation schädlich auf den Bestand der Kelpwälder auswirken würde. Diese knuddeligen Tiere haben noch zwei weitere Fähigkeiten, die mich faszinieren: Sie können Meerwasser trinken. Ihre Nieren sind so ausgestattet, dass sie das überschüssige Salz ausscheiden. Und: Die Seeotter schlafen im Wasser und winkeln sich dafür in Seetang ein, damit sie nicht abgetrieben werden. 




9.      Staatsquallen
Die Staatsquallen sind unheimlich schön anzuschauen, aber für uns Menschen äußerst giftig. Sie bilden in der Dunkelheit der Tiefsee einen starken Kontrast mit ihren gallertartigen, komplexen Spinnennetzen aus Licht. Diese Quallen sind so komplex und faszinierend, dass ich hier mehrere Seiten füllen könnte, aber ich versuche, mich kurz zu fassen: Die Tentakel können bis zu 15 Meter lang werden. Eine Qualle ist nicht nur ein Tier, sondern besteht aus einer Vielzahl Einzeltiere bzw. Polypen, wobei diese unterschiedliche Aufgaben haben: Tastsinn, Abwehrmechanismus, Fressorgan, andere dienen zum Schwimmen oder zur Fortpflanzung. 




10.  Portugiesische Galeere:
Als ich zum ersten Mal von dieser Art Qualle las und sie auf Bildern sah, da wusste ich: Sie muss einfach ein Teil meiner Geschichte sein! So faszinierend schön und ekelhaft zugleich! Bevor ich ins Detail gehe, zuerst das Bild, damit du eine bessere Vorstellung hast: 
Die violett-bläulich schimmernde, ca. 30 Zentimeter große Gasblase sorgt für den Auftrieb und hier handelt es sich nur um ein einziges Tier bzw. Polyp. Die Tentakel können bis zu 50 Meter lang werden! Auf diesen Tentakeln befinden sich bis zu 1`000 Nesselzellen pro Zentimeter, die für Fische tödliches Gift aussondern. Auch für uns Menschen können sie gefährlich sein. Bei Berührung können Schmerzen, Entzündungen, Atembeschwerden, Atemstillstand oder Herzstillstand die Folge sein. Also bloß die Hände davon lassen, wenn du eine gestrandete portugiesische Galeere findest! Und wie diese Qualle isst, erfährst du im Buch ;-)




11.  Pelikanaal
In etwa 500 bis 7500 Meter Tiefe begegnet Brielle einem Pelikanaal. Dieser Fisch ist 60-100cm lang und besteht fast nur aus Maul und Schwanz, am Schwanzende sitzt ein Leuchtorgan. Er ernährt sich von Detrius, auch Meeresschnee genannt. Das ist der langsam sinkende, organische Abfall der Oberfläche. Der Pelikanaal kann dank dem Riesenmal Beute verschlingen, die größer als er selbst ist. 

12.  Tiefseeanglerfisch

Auch die Tiefseeanglerfische können Beute schnappen, die drei Mal so lang ist wie sie selbst. Manche Angler sind glatt, andere stachelig, samtschwarz und abgrundtief hässlich. Beim Anglerweibchen ist der erste Dorn der Rückenflosse zu einer Angelrute mit leuchtendem Köder an der Spitze umgewandelt. Das Männchen, das viel kleiner ist, beißt sich wie ein Parasit am Weibchen fest und so gehen sie eine symbiotische Beziehung ein, die so lange anhält, bis das Männchen stirbt und abfällt. 




Alle Fotos von Pixabay

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Und hier kommt nun das Gewinnspiel!
Zu gewinnen gibt es je ein Taschenbuch von „Die Legende von Oasis“ pro Blog-Beitrag. Was du dafür tun musst: Bitte kommentiere diesen Beitrag, egal ob kurz oder lang, und beantworte folgende Frage: Wenn du eine Fischflosse hättest und du wie die Orkusianer in allen Bereichen des Meeres schwimmen könntest, mit welchem Tier würdest du am liebsten Seite an Seite schwimmen? 



Teilnahmebedingungen:
  • Die Teilnahme ist erst ab 18 Jahren möglich. Falls du unter 18 Jahre alt bist, musst du dir die Erlaubnis des Erziehungsberechtigten einholen.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
  • Keine Barauszahlung der Gewinne
  • Als Teilnehmer am Gewinnspiel erklärst du dich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin im Gewinnfall übersendet werden darf und dein Name als Gewinner bekannt gegeben wird.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedenen Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel endet am 29.07.16 um 23:59 Uhr

Weitere Stationen der Tour sind:  

Tag 1 25.07.16 Interview mit der Autorin bei wildbookheart.blogspot.de 
Tag 2 26.07.16 Ozeanologie für Dummies – oder: wie mein Roman entstand. Teil 1 „Die animalischen Protagonisten von Oasis“ bei mir 
Tag 3 27.07.16 Ozeanologie für Dummies – oder: wie mein Roman entstand. Teil 2 „Die Schauplätze von Oasis“ bei http://mybookishdream.blogspot.de/
Tag 4 28.07.16 Ozeanologie für Dummies – oder: wie mein Roman entstand. Teil 3 „Interessante Fakten der Meere“  bei empokmaren.wordpress.com 
Tag 5 29.07.16 Die Figuren in „Die Legende von Oasis“ bei  fantworld-buch.jimdo.com

Kommentare:

  1. Guten morgen ich liebe das Meer. Ich würde eindeutig mit den Delfinen schwimmen wollen. Sie sind klug, verspielt und wunderschön. LG julia

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  2. Guten Morgen,

    vielen Dank für den interessanten Beitrag ♥
    Ich würde auch sehr gern mit einem Delfin Seite an Seite schwimmen :) Das sind einfach tolle Tiere!

    Liebe Grüße
    Charleen

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  3. Guten Morgen,
    vielen Dank für deinen tollen, spannenden Beitrag über die animalischen Protagonisten des Buches.
    Ich kann mich gar nicht entscheiden mit welchem Tier ich gerne Seite an Seite schwimmen würde. Die Blauwale würden mich schon sehr reizen, immerhin sind das die berüchtigten sanften Riesen der Meere und es ist sicherlich total entspannend mit einem Wal einfach mal ruhig durch die Meere zu schwimmen und dabei teilweise vielleicht noch den Walgesang anhören zu können. Diese Tiere strahlen für mich irgendwie diese Tiefenentspannung und Ruhe aus, was mich total fasziniert. Ich fände es aber auch cool einfach mal mit einem Delfin um die Wette zu schwimmen, loslassen und Spaß haben zu können. Ich denke ich würde gerne mit jedem Tier mal Seite an Seite schwimmen und könnte mich jetzt gar nicht auf eins beschränken.
    LG Sarah

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  4. Morgen schön :-) na ma ehesten ja mit den Meeresschildkröten und das am liebsten ja auch in der GRuppe-weil es für mich faszinierende Tiere sind :-)
    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

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  5. Dankeschön für den tollen Bericht und die Vorstellung der Meerestiere.
    Dann würde ich sehr gerne mit Delfinen schwimmen, weil ich sie wahnsinnig schön finde.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  6. Hallo :)

    Ich würde mit Delfinen schwimmen wollen, weil sie einfach klug und schön sind :)

    Alles Liebe
    Nadine

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  7. Hallo,
    danke für den super interessanten Beitrag. Da ich jetzt schon wahnsinnig gerne mit Delfinen im Roten Meer schwimme, würde ich auch dann definitiv mit Delfinen schwimmen. Wow, nicht schlecht.
    LG
    Anni

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  8. Hallo,
    Die frage kann ich leicht beantworten: ich wollte immer schon mal mit Delfinen schwimmen <3 Aber auch ein Ausflug mit einer großen Meeresschildkröte wäre denkbar. Die schwimmen so schön elegant :)
    LG Jessy

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