10. Mai 2016

Schattenrot von Sandra Florean



Klappentext: 
Zwei Frauen. Zwei Welten. Eine Freundschaft. Seit Jahrhunderten herrscht Krieg zwischen Vampiren und genetisch mutierten Menschen, die eigens geschaffen wurden, um die Vampire zu vernichten. Als die unbändige Vampirin Kat der Seherin Seraphina begegnet, ahnt sie anfangs nicht, dass diese eine Mutantin ist. Obwohl sie aus verfeindeten Welten kommen, freunden sich die ungleichen Frauen an. Schon bald kommt Kat dadurch nicht nur einer jahrelangen Lüge auf die Spur, sondern muss sich ihren Gefühlen für ihren verhassten Schöpfer Victor stellen ..
Quelle: Bookhouse Verlag

Meine Meinung:
Unerkannt leben die Vampire und Mutanten unter den Menschen und das soll auch so bleiben. Auch der seit Jahrhunderten tobende Krieg zwischen den Vampiren und den genetisch mutierten Menschen bliebt bisher unentdeckt. Mitten in diese Auseinandersetzung geraten die Vampirin Kat und die Mutantin Seraphina, denn das Leben der beiden wird auf schicksalhafte Weise verknüpft.

Erzählt wird diese Geschichte hier abwechselnd aus der Sicht von Kat und Seraphina, wobei die Autorin für Kat die Ich-Perspektive gewählt hat und für Seraphina die 3. Person. Die Autorin hat hier zwei unglaublich interessante Charaktere geschaffen, die völlig unterschiedlich sind. Kat ist wild und zügellos, Seraphina ruhig und diszipliniert. Kat lebt bei ihrem Schöpfer und dessen Gefährten. Sie führt ein wirklich zügelloses Leben, säuft, nimmt Drogen und auch ihr Sexleben ist relativ abwechslungsreich. Die Beziehung zu Viktor und Aaron spielt eine sehr wichtige Rolle und obwohl ich Dreiecksgeschichte eigentlich überhaupt nicht mag, hat mir das hier in dieser Geschichte sogar richtig gut gefallen. Seraphina hat schon immer im Dienst der Mutanten gestanden. Sie ist eine sehr mächtige Seherin. Jeder Seherin wird ein Heiler zur Seite gestellt, da die Fähigkeit die Seherin regelrecht aussaugt. In Seraphinas Fall ist das Nathaniel, für den sie  Gefühle hegt, diesen aber nicht nachgehen will.
Diese beiden völlig verschiedenen Frauen führt die Autorin zusammen und lässt sogar eine Freundschaft zwischen den beiden entstehen. Fast kommt es einem sogar vor, dass hier zwei völlig unterschiedliche Geschichten erzählt werden, denn jede der beiden hat so seine Probleme und Sorgen, die dann aber letztendlich zu einer Geschichte verschmelzen.
Insgesamt konnte mich diese Geschichte völlig in den Bann ziehen und regelrecht begeistern. Schade, dass es sich bei dem Buch um einen Einteiler handelt, ich hätte gerne mehr Kat und Seraphina erfahren. Von mir gibt es die volle Punktzahl. 

Kommentare:

  1. Vielen Dank für diese tolle Rückmeldung, liebe Astrid. Ich freue mich, dass ich Dich begeistern konnte!
    Nur eine kleine Anmerkung: nicht Kat hegt Gefühle für Nathaniel, sondern Seraphina ;)

    Liebe Grüße
    Deine Sandra

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