27. April 2016

Das Kind des Wolfes von Sarah Baines



Klappentext:
Melissa hatte sich das alles irgendwie anders vorgestellt. Jetzt ist sie schwanger. Von einem Werwolf. Von Julian. Eigentlich hat Melissa alles, was man zu einem normalen Leben benötigt: einen Universitätsabschluss, eine kleine Buchhandlung, mit der sie ihr Leben finanzieren kann, Freunde. Nachdem sie vor zwei Jahren ihren Ex-Freund rausgeschmissen hat, liegt ihr Liebesleben vielleicht etwas brach, aber irgendwas ist bekanntlich ja immer. Als Julian eines Tages in ihrem Laden auftaucht, ist sie von Anfang an fasziniert von ihm, der so gar nicht ihrem üblichen Beuteschema entspricht. Und als sie ihn wiedersieht, passiert, was wohl passieren musste: Sie lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein, nichts ahnend, dass er ein Werwolf ist. Oder dass sie bereits in der ersten Nacht von ihm schwanger wurde … Und dann ist da ja auch noch sein Vater, der seit geraumer Weile die Stadt terrorisiert, die nach wie vor glaubt, dass sie ein Problem mit wilden Wölfen hat.
Quelle: Autorin

Meine Meinung:
Die 24-jährige Melissa führt ein recht erfolgreichen kleinen Buchland mit dazugehörigem Café. Sie ist sehr zufrieden mit ihrem Leben, nur ihr Liebesleben könnte etwas spannender sein. Das ändert sich für sie schnell als geahnt und auf eine völlig andere Art und Weise als vermutet. In ihrem Buchladen lernt Julian kennen und die beiden beginnen direkt eine heiße Affäre. Noch ahnt Melissa nicht, dass Julian ein Werwolf ist, aber das ändert sich ganz schnell als sie schwanger wird. Julian zeigt sich von nun an von seiner dominanten Seite und will Melissa und das ungeboren Kind beschützen. Auch sein Vater und dessen Anhänger stellt eine Gefahr für sie da, denn dieser hat es auf seinen eigenen Sohn abgesehen.

Im Jahre 2008 habe ich das erste Buch der Autorin gelesen und zwar Die Spur der Wölfin. Das Buch hat mir damals sehr gut gefallen und ich habe immer gehofft, dass noch weitere Bücher folgen werden. Jetzt nach 8 Jahren sollte sich dieser Wunsch tatsächlich erfüllen, was mich doch sehr überrascht hat. Das Buch lässt mich aber sehr zwiespaltig zurück. Der Schreibstil und ohne Frage sehr gut, nur hatte ich wirklich Probleme mit der Handlung. Klar, männliche Werwölfe werden in solchen Bücher sehr oft als dominant beschrieben, aber hier ist mir die Autorin eine Spur zu weit gegangen. Nachdem Melissa schwanger geworden ist, entführt Julian sie und sperrt sie ein, damit ihr nichts passiert. Er geht sogar so weit, dass er sie ankettet, weil sie bereits mehrmals versucht hat zu fliehen. Trotzdem entwickelt Melissa romantische Gefühle für ihn, trotz dieser Umstände. Klar, Julian hat eine furchtbare Kindheit hinter sich und teilweise lässt sich sein Verhalten auch dadurch erklären, aber trotzdem hätte ich mir einfach einen anderen Verlauf gewünscht.
Eigentlich sehr schade, dann Die Spur der Wölfin hat so ein gute Vorlage für weitere Bücher gegeben, die hier nicht genutzt wurde. Trotz meiner Kritik werde ich den nächsten Roman der Autorin noch lesen, da Vince mir bereits im 1. Teil der Reihe positiv ausgefallen ist und ich neugierig bin, was die Autorin sich für ihn ausgedacht hat. Von mir gibt es für diesen Teil 7 von 10 Punkte.

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