7. März 2016

Die Legende von Oasis von Janine Tallot



Klapptext: 
"Brielle entglitt dem schwachen Licht mehr und mehr. Der Druck des Wassers wuchs zu einem Stachel heran, der von einem Gewicht so schwer wie ein Felsen in ihr Trommelfell gedrückt wurde. Sie wollte vor Schmerz aufschreien, aber dies würde ihren endgültigen Tod bedeuten. Das letzte Quäntchen Luft wurde von dem steigenden Druck aus ihrem Körper gepresst. Ihre Lungen fühlten sich an, als wollten sie explodieren, und ein unsichtbarer Gürtel zog sich immer enger um den Brustkorb. Ich ertrinke! Sie schaute auf ihre Beine hinab, die ihr stur den Dienst versagten, aber ihre Beine waren nicht mehr da. Dort, wo sie hätten sein sollen, war … … eine Fluke!"
Quelle: Autorin

Meine Meinung:
Die 16-jährige Brielle verbringt die meiste Zeit ihres Lebens auf einen Schiff und träumt davon, eine Orkusianerin zu sein. Das sind die Bewohner des Meeres, von denen für Brielle eine starke Anziehung ausgeht. Dann macht sie auf dem Schiff ihrer Eltern eine furchtbare Entdeckung, in einer Kammer wird der längst verschollene König der Orkusianer Isea gefangen gehalten und das ausgerechnet von ihrer Mutter Trielle. Isea behauptet, dass er und Trielle Göttergeschwister sind und Trielle Isea nie seine Fehler verziehen hat. Brielle will Isea helfen, muss dafür aber einer Orkusianerin werden. Isea vewandelt sich und nun macht sie sich auf die Suche nach Iseas Zepter und Krone, um ihn zu befreien.

Dieses Buch ist mir natürlich erst einmal durch das unglaubliche schöne Cover ausgefallen. Die Farbgebung hier finde ich ganz toll, was mich sehr angesprochen hat. Erzählt wird hier die Geschichte der 16-jährigen Brielle, die plötzlich feststellen muss, dass sie eine Halbgöttin ist und ihre Mutter ihr dies die ganze Zeit verschwiegen hat. Wir begleiten sie auf eine lange und abenteuerliche Reise in einer sehr fantastische Welt. Brielle konnte ich anfangs gar nicht so richtig einschätzen, sie hat etwas naiv gewirkt und ich habe sie für ca. 12 Jahre gehalten. Die Welt, in die uns die Autorin hier entführt, ist wirklich sehr farbenfroh und wird sehr bildlich dargestellt. Der Streit zwischen Trielle und ihrem Bruder spielt die tragende Rolle in der Handlung. Was ich persönlich sehr vermisst habe, war Romantik, die kommt nämlich gar nicht vor. So hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, es fehlt irgendwas

Nichtsdestotrotz fand ich Buch sehr unterhaltsam und lesenswert. Ich vergebe 8 von 10 Punkte. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...