9. August 2015

Liebe ist was für Idioten wie mich von Sabine Schoder



Klapptext:
Eine Liebesgeschichte, so echt, dass sie weh tut – und so berauschend, dass sie süchtig macht Optimistisch gesehen ist Vikis Leben eine Vollkatastrophe. Da kann man schon mal aus Frust ein paar Tüten zu viel rauchen. Da kann es auch passieren, dass man nach einem Konzert mit dem Sänger der Band im Bett landet, obwohl man den eigentlich total bescheuert findet. Wirklich. Kein großes Ding. So was passiert. Aber ausgerechnet ihr? Nein! Ganz. Sicher. Nicht. Oder vielleicht doch?
Quelle: Fischer Verlag

Meine Meinung:
Viki kann es nicht fassen, hat sie wirklich einen One-Night-Stand mit dem Lead-Sänger der Schulband Major Malfuction verbracht? Dabei kann sie den Typen gar nicht leiden. Daran kann nur der Joint schuld gewesen sein, den sie geraucht hat. Und dann kommt Jay gar nicht mehr Schule und Viki fragt sich was mit ihm los ist. Wie sich heraus stellt, ist ja eigentlich gar nicht so übel. Aber sie wird sich doch nicht ernsthaft in in verlieben?

Das ist eins dieser Bücher, das mich wirklich total überrascht hat, im positiven Sinne. Die Autorin schafft es, mich von der ersten Seite an zu fesseln und zu begeistern. Erzählt wird das ganze aus der Sicht der 17-jährigen Viki in der Ich-Perspektive. Bei dem Cover denkt man natürlich erst einmal, das einen ein humorvolles Buch erwartet, was ja auch teilweise der Fall ist. Aber einen erwartet noch viel mehr als Humor.  Die Autorin konnte mich mit der Mischung aus Drama und humorvoller Liebesgeschichte mit zwei ungewöhnlichen Charakteren völlig überzeugen. Auch greift sie Themen wie Drogen- und Alkoholmißbrauch und Trauer auf, was die Handlung teilweise sehr emotional und dramatisch macht.
Viki hat es nicht leicht, ihre Mutter ist vor 10 Jahre gestorben und ihr Vater hat sich völlig hängen lassen. Viki geht ihm so gut es geht aus dem Weg, denn bei jeden Treffen der beiden gibt es nur Streit. Trotzdem versucht sie immer das beste aus ihrem Leben zu machen, was ihr eigentlich gut gelingt. Dann trifft sie auf Jay. Der ist ja überhaupt nicht ihr Typ, behauptet sie zumindest immer und trotzdem trifft sie sich nach dem One-Night-Stand immer wieder mit ihm. Die Annäherung der beiden hat mir unheimlich gut gefallen und beide Charaktere sind wirklich toll.

Ich spreche für das Buch eine klare Leseempfehlung aus kann einfach nur die volle Punktzahl vergeben.

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