19. Oktober 2014

Lysitheas Erbe: Kampf um Liebe und Magie von Simone Müller



Klapptext:
Valeria und Jamie führen eine glückliche Beziehung. Sie genießen gerade ihren Urlaub, als eine fremde Frau auftaucht und Valeria erklärt, dass sie ihre Erinnerungen verloren hat. Valeria ist eigentlich die rechtmäßige Kaiserin von Lysithea. Sie ist die Einzige die den kleinen Mond von der tyrannischen Herrschaft ihrer Mutter befreien kann. Nach langem zögern, entschließt Valeria sich, ihrem Volk zu helfen. Doch dazu muss sie ihre große Liebe Jamie zurücklassen. Ein Kampf um ihre Liebe und um ihr Volk entbrennt. Doch kann Valeria dem enormen Druck und den hohen Erwartungen standhalten? Wird ihre Liebe zu Jamie einen Weg finden, ihr Volk zu retten? Oder wird diese Liebe alles zerstören? Valeria muss sich entscheiden, ob sie den einfachen oder den schmerzvollen Weg gehen will...
Quelle: Amazon

Meine Meinung:
Valeria ist völlig überrascht als eine fremde Frau sie anspricht und ihr mitteilt, dass sie die Kaiserin von Lysithea ist, einer weit entfernten Welt. Das Volk wird unter der Herrschaft ihrer Mutter tyranisiert, weil diese die Macht an sich gerissen hat. Jetzt soll Valeria zurück kommen, um diese Herrschaft zu beendet. All ihre Erinnerungen an ihr früheres Leben kommen zurück und Valeria ist hin und her gerissen, denn einerseits will sie ihr Volk retten, andererseits will sie ihre große Liebe Jamie nicht verlassen. Ihre Entscheidung fällt ihr sehr schwer.

Dieses Buch ist mir erst einmal durch das wirklich tolle Cover aufgefallen. Auch die Inhaltsangabe klang recht vielversprechend und ich wurde neugierig auf den Inhalt. Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen, eine junge Frau, die damit konfrontiert wird, dass sie Herrscherin in einer anderen Welt ist. Leider konnte mich die Umsetzung an manchen Stellen leider nicht ganz überzeugen. Erst einmal fand ich, dass die Liebesgeschichte fast schon zu kurz kommt. Valerias und Jamies Geschichte wird überwiegend aus Erinnerungen erzählt, was ich nicht so gerne mag. So bleibt die Romanze eher oberflächig und hat mich wenig berührt. Auch war mir das ganze etwas zu kitschig, ständig wurde betont, wie sehr die beiden sich doch lieben.
Die Welt Lysithea ist sehr magisch, es gibt sogar Drachen. Regiert wird die Welt von einer Kaiserin. Leider ist die jetzige Kaiserin alles andere als gut. Valeria wird in Magie unterrichtet, um ihre Mutter, die jetzige Kaiserin vom Thron zu stürzen. An manchen Stellen fand ich die Handlung etwas zäh, weil die Autorin immer wieder in Rückblenden abschweift, was ich gar nicht mag.
Am Ende werden eigentlich alle Fragen beantwortet und die Handlung ist in sich abgeschlossen. Es soll aber wohl eine Fortsetzung geben, und mich würde interessieren, was in dieser passieren wird.

Von mir gibt es 7 von 10 Punkte. 

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