5. September 2014

Lovisa. Der Riss im Universum von Marita Sydow Hamann




Klapptext: 
Lovisa ist 17, selbstsicher, sarkastisch und schreibt Geschichten, die ihr in Tagträumen einfach zufliegen. Doch es nagen Zweifel an ihr, als sie erfährt, dass ihre Tagträume eigentlich Visionen sind – Visionen, die sie zu ihrer leiblichen Mutter in die Psychiatrie führen. Lovisa fühlt sich zunehmend verfolgt. Wer ist der junge Mann aus ihrer Vision, der ihr das Gefühl eines leidenschaftlichen Kusses auf den Lippen hinterlässt? Ozeanblaue Augen verfolgen sie, ihr Weltbild wird erschüttert, und die Realität ist viel unglaublicher, als sie es sich je erträumt hätte …
Quelle: Autorenseite

Meine Meinung:
Die 17-jährige Lovisa lebt seid klein auf bei Pflegeeltern, mit denen sie sich sehr gut versteht. Ihre Mutter befindet sich in einer Psychiatrie und Lovisa hat jetzt nur noch wenig Kontakt zu ihr. Lovisa führt ein völlig normales Leben, geht mit ihren Freunden aus und schreibt sogar Bücher. Als Lovisa plötzlich Visionen gemacht, hat sie anfangs erst einmal Angst wie ihre Mutter zu endet. Dann taucht der junge Mann aus einer ihrer Visionen in Echt bei ihr auf und erzählt ihr Dinge über sich und ihre Mutter, die Lovisa gar nicht glauben kann. Es gibt neben der normalen Welt eine Parallelwelt und wie es scheint, kommt ihre Mutter von dort.

Ich muss gestehen, das mir das Cover von diesem Buch nicht so richtig zusagt. Das Buch wäre mir eigentlich nie aufgefallen, obwohl der Klapptext  doch recht vielversprechend klingt. Jetzt bin ich wirklich froh, dass ich das Buch doch gelesen habe, denn es hat mir richtig gut gefallen. Das Thema Parallelwelten finde ich immer sehr interessant, und die Autorin hat es sehr gut umgesetzt. In diesem Teil der Serie findet die die Handlung aber ausschließlich in unserer Welt statt.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt sehr unverblümt und verschönert auch nichts, was ich sehr begrüße. Lovisa ist ein selbstbewusster Charakter. Direkt von Anfang an hat sie Zweifel an Eriks Beweggründen. Die Informationen, die sie von ihm bezüglich ihrer Mutter erhält, sind wirklich unglaublich, aber sie merkt schnell das alles stimmt was er ihr erzählt. Die Liebesgeschichte zwischen Lovisa und Erik nimmt eine wichtige Rolle in der Handlung ein. Eriks Auftrag ist es, Lovisas Mutter zurück zu bringen, sonst wird seine Welt zerstört. Diese weigert sich aber vehement.
Die Auflösung am Ende hat mich doch sehr überrascht, positiv wohlgemerkt. Es werden zwar viele Fragen beantwortet, trotzdem gibt es einen wirklich gemeinen Cliffhanger. Ich freue mich jetzt sehr auf den 2. Teil und vergebe 10 von 10 Punkten. 

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