7. Juli 2014

Die Legende des Weltenwandlers von Janina Ebert



Klapptext: 
Annabella, kurz Aella genannt, hat drei Probleme. Erstens: Ihre Abiturprüfungen stehen unmittelbar bevor. Zweitens: Sie ist unsterblich in ihren besten Freund Ken verliebt, der seit neun Jahren bei ihr und ihrer Großmutter lebt und den sie irgendwie davon überzeugen muss, dass sie die perfekte Frau für ihn ist. Und drittens: Ken heißt eigentlich Ukog, kommt aus der Dimension Darnoc und hat den Auftrag, irgendwann die Erde und mit ihr die gesamte Menschheit zu vernichten. Aella weiß, dass sie die Einzige ist, die Ken dazu bringen könnte, die hiesige Dimension, und damit alles, was sie kennt, zu verschonen. Doch wie soll sie das schaffen, ohne Ken dabei in Gefahr zu bringen? Als eine Freundin aus Kindertagen auftaucht, sieht Aella in ihr den ersten Menschen, dem sie sich anvertrauen kann – und Bea hat auch sofort einen »Masterplan«. Doch die Zeit wird knapp: Ein weiterer Darnocianer kommt auf die Erde und der Zeitpunkt der Entscheidung rückt immer näher…
Quelle: Schwarzkopf Verlag

Annabella, kurz Aella, lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Großmutter auf dem Lande. Seit 9 Jahren lebt dort auch Ken, der eigentlich Ukog heißt und aus Darnoc kommt, was sich in einer anderen Dimension befindet. Er hat den Auftrag, die komplette Menschheit zu vernichten. Aella hat ihm weiß gemacht, dass er dafür noch zu schwach ist und nun wartet er jeden Tag darauf, dass seine Fähigkeiten ausreihen, um den Auftrag auszuführen. Aella will ihn um jeden Preis davon abholen und vertraut sich ihrer Freundin Bea an. Dann taucht ein weiterer Darnocianer auf und Aella muss sich beeilen bevor es zu spät ist.

Der Klapptext klang wirklich sehr vielversprechend, und auch das Cover  hat einen gewissen Reiz auf mich ausgeübt. Leider konnte der Inhalt aber nicht ganz meine Erwartungen erfüllen. Die Grundidee war nicht schlecht, nur mangelt es noch etwas an der Umsetzung und der Logik. Ich konnte z. B. gar nicht nachvollziehen, warum Darnoc nur einen einzigen Krieger und dazu auch noch ein Kind los schickt, um die ganze Menschheit zu vernichten. Dann kommt dieser Krieger einfach nicht zurück und erfüllt auch nicht seine Aufgabe und niemanden aus Darnoc scheint das zu interessieren.
Es gibt viele witzige Situationen, aber manchmal fand ich die Charaktere und die Situationen einfach zu übertrieben albern. Die Autorin versucht ständig, aus jeder Situation etwas Witziges zu machen, was leider nicht immer funktioniert. Obwohl ich das Buch nicht ganz so überzeugend fand, wurde ich aber durchaus überhalten. Das lag vor allem an der eigentlich recht neuartigen Grundidee und den durchaus interessanten Charakteren. Die Liebesgeschichte zwischen Ken und Aella nimmt eine natürlich wichtige Rolle in der Handlung ein und hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Aella und Ken alias Ukog geben ein interessantes Paar ab, sind so doch eigentlich völlig verschieden.
Wenn es zwischendurch nicht einige recht brutale Szenen geben würde, würde ich eine Altersempfehlung von ab 14 aussprechen. Es handelt sich hier wohl eher um ein Jugendbuch als um ein All-Age-Buch.

Insgesamt vergebe ich 7 von 10 Punkten. 

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