28. Juni 2014

Äthergeboren von Sarah Gaspers



Klapptext: 
Deutschland 1883: Der Krieg ist vorbei, aber nun regiert die skrupellose Unguo Gesellschaft das Land mit eiserner Hand. Amalia hat ihren Eltern den Rücken gekehrt und verdient als Schmugglerin und Kapitän des Luftschiffes Pegasus ihren Lebensunterhalt. Als sie den Adligen Falko trifft, ist sie sofort fasziniert. Hält sie ihn zunächst für opportunistisch und arrogant, muss sie schnell erkennen, dass er ihr mehr bedeutet, als sie zugeben will. Doch sein Auftrag ist gefährlich und führt sie zu den aufständischen Freiheitskämpfern und in die schwebende Stadt Tannin. Dort machen sie eine schreckliche Entdeckung, die ihnen eine Entscheidung aufzwingt: für die Unterdrückung durch die Unguo Gesellschaft oder den scheinbar aussichtslosen Kampf auf der Seite der Aufständischen.
Quelle: Sieben Verlag

Meine Meinung:
Die Adlige Amalia hat nach dem Krieg ihren Familienhaus den Rücken gekehrt und verdient ihr Geld als Kapitän eines Luftschiffes, in dem sie nicht ganz legale Aufträge erfüllt. Ihre Crew ist auf Haufen schräger Typen, die zusammen eine interessante und gut zusammenarbeitende Crew abgeben. Ihr neuster Auftrag bringt sie mit dem adligen Ingenieur Falko zusammen. Dieser wirkt alles andere als sympathisch auf sie und erst einmal traut Amalia ihm nicht über den Weg. Der Auftrag bringt Amalia und ihre Crew in große Gefahr, denn plötzlich befinden sie sich in der Schußlinie der Unguo Gesellschaft und den Freiheitskämpfern.

Wie so oft beim Sieben-Verlag ist das Cover einfach nur klasse und passt wirklich super zur Handlung. Die Autorin hat das Thema Steampunk wirklich toll umgesetzt, es gibt jede Menge Luftschiffe und andere steampunktypische Errungenschaften. Amalia ist eine selbstbewusste junge Frau. Als Kapitän des Luftschiffes Pegasus hat sie sich den Respekt und die Loyalität ihrer Mannschaft erarbeitet. Natürlich gibt es auch eine Romanze, auf die aber nicht das Hauptaugenmerk gelegt wird. Falko ist ebenfalls von adliger Abstammung und ist anfangs gar nicht so sympathisch, er ist arrogant und auch ein kleines bisschen selbstverliebt. Da passt eine Frau wie Amalia sehr gut zu ihm, denn sie weist ihn erst einmal ab, was er gar nicht gewohnt ist. Im Lauf der Handlung fühlt sich Falko sichtlich wohl auf der Pegasus und er und Amalia kommen sich näher.
Die Welt, in der die Handlung spielt, ist düster und von dem Auswirkungen des Krieges geprägt. Die Unguo Gesellschaft ist brutal und skrupellos. Die Menschen müssen wir sie in Ätherminen arbeiten, unter Bedienungen, die absolut menschenunwürdig sind.

Insgesamt ein absolut gelungenes Steampunk-Abenteuer, das mich fesseln konnte. Es gibt 10 von 10 Punkten. 

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