12. April 2014

Coco Lavie. Spiegelbut von Uta Maier



Klapptext: 
Sie nennen sie Spiegelblut. Sie sagen, sie trage eine heilige Macht in sich und könnte eine uralte Fehde für immer beenden ... Doch die 18-Jährige Coco ahnt nichts davon. Alles, was sie will, ist ein normales Leben. Ein einfacher Wunsch, der jedoch in weite Ferne rückt, als sie einer Gruppe jagender Vampire in die Hände fällt und ihre Besonderheit entdeckt wird. Schnell wird sie zum Spielball verfeindeter Vampirclans und gerät in einen Krieg um Vorherrschaft und Macht, um verlorene Seelen und ein gebrochenes Bündnis mit den Engeln. Und noch während Coco gegen ihre Kräfte ankämpft, nähert sie sich einem ihrer Feinde an. Plötzlich ist ihre Bestimmung untrennbar mit ihm verbunden. Doch um ihr Schicksal zu erfüllen, müsste Coco genau das opfern, wonach sie sich am meisten sehnt – ihre Freiheit.
Quelle: Aeternica Verlag

Meine Meinung:
Noch ahnt die 18-jährige Coco nichts davon, dass sie ein Spiegelblut ist und von verfeindeten Vampirclans gesucht wird. Sie trauert um ihren verstorbenen Zwillingsbruder und will eigentlich nur ein normales Leben führen. Dann wird sie von einem der Clans entführt. Der Anführer des Clans Damontez will ihre Fähigkeiten schulen, geht dabei aber sehr hart mit ihr um. Coco wird wie eine Gefangene gehalten, alles zu ihrem Schutz. Schnell gerät Coco zwischen die Fronten der Fehde, hat überhaupt noch keine Kontrolle über ihre Fähigkeiten.

Das Buch ist mir natürlich als aller erstens durch das wirklich wunderschöne Cover aufgefallen, nur leider konnte mich der Inhalt nicht wirklich überzeugen. Das fing schon mit dem Schreibstil an, der so gar nicht mein Fall war, viel zu ausschweifend und poetisch. Die Vampire hier sind alles andere als nett und stammen ursprünglich von gefallenen Engeln ab. Dieses Konzept fand ich sehr gelungen. Die Autorin hat hier eine komplexe Story geschaffen, die wirklich sehr detailliert beschrieben wird.
Womit ich wirklich meine Probleme hatte war die Liebesgeschichte. Damontez behandelt Coco wie eine Sklavin, er schlägt sie und dominiert sie. Ich konnte wirklich überhaupt nicht verstehen, wie Coco sich in ihn verlieben konnte, sein Verhalten war alles andere als liebenswürdig. Natürlich hatte er seine Gründe, aber für meinen Geschmack ist er einfach zu weit gegangen, für mich gab es da keine romantische Gefühle.

Ich denke nicht, dass dich diese Serie weiter verfolgen werde. Von mir gibt es 7 von 10 Punkten. 

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