12. Januar 2014

Phoenix - Tochter der Asche von Ann-Kathrin Karschnik



Klapptext:
Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?
Quelle: Papierverzierer Verlag

Meine Meinung:
Seit dem gescheiterten Experiment von 1913 und darauffolgenden Kriegen, versteckt sich die Phoenix Tavi vor den neuen Herrschern, den Saiwalo. Die nennen alle übernatürlichen Wesen Seelenlose und haben die Jagd auf diese eröffnet. Im Untergrund versucht Tavi zurecht zu kommen. Dann erschüttet eine Mordserie Hamburg und wie es aussieht sind scheint Tavi mit den Opfer in Verbindung gestanden zu haben. Tavi schlägt dem Ermittler Leon vor, ihm bei den Ermittlungen zu helfen. Leon ist schockiert, ist Tavi doch eine Seelenlose und laut den  Saiwalo sind alle Seelenlose böse. Nach und nach merkt Leon, dass nicht alles war ist was ihm erzählt wurde.

Das Cover passt wirklich sehr gut zur Handlung. Hauptfigur ist die Phoenix Tavi. Ach die Stimmung des Buches wird durch das Cover sehr gut wieder gegeben, die insgesamt etwas düstert ist und geheimnisvoll. Nach Experimenten, auf deren Einzelheiten die die Autorin noch nicht eingegangen, haben Kriege und Verwüstungen eine Welt in Trümmern zurückgelassen. Während dieser Kriege sind die geheimnisvollen Saiwalo aufgetaucht, die angeblich nur Gutes im Sinn haben. Nur haben die Saiwalo alle Übernatürlichen zu Feinden und Seelenlosen erklärt. Tavi gehört zu den Seelenlose und ist alles andere als seelenlos. Verlust und die ständige Flucht haben sie geprägt. Trotz alledem setzt sie ihre Fähigkeiten nur für das Gute ein. Ein Phoenix ist ein wirklich interessanter Charakter für einen Buch, das hat mir sehr gut gefallen. Zwischen Tavi und Leon entwickelt sich langsam uns stetig Gefühle, aber diese Annäherung ist für beide gefährlich.
Die Aufklärung der Morde nimmt den größten Teil der Handlung ein und bringt am Ende doch einige Überraschungen. Was mich etwas gestört hat war, dass man so gar keine Informationen zu diesen Experimenten bekommt, die Autorin lässt und hier völlig im Dunkeln und gibt nur bruchstückhafte Informationen. Wahrscheinlich hat sie Autorin vor, uns in den Fortsetzungen mehr zu erzählen, was ich doch hoffe.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Mischung aus Fantasy und Dystopie war sehr gelungen und macht neugierig auf die Fortsetzung. Von mir gibt es 8 von 10 Punkten. 

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