17. Januar 2014

Numbers. Den Tod im Blick von Rachel Ward (Hörbuch)




Klapptext: 
Jem weiß, dass nichts ewig dauert. Und seit dem Tod ihrer Mutter weiß sie auch, was die Zahlen bedeuten, die vor ihrem inneren Auge auftauchen, sobald Jem jemanden ansieht. Es ist das Todesdatum ihres Gegenübers. Das mit den Zahlen ist ihre Sache, findet Jem und behält ihr Geheimnis für sich. Und geht anderen lieber aus dem Weg. Das ändert sich, als der hyperaktive Spinne in Jems Leben platzt und gar nicht daran denkt, sie wieder in Ruhe zu lassen. Gemeinsam machen sie einen Ausflug zum London Eye. Doch dann entdeckt Jem in den Gesichtern der Touristen in der Warteschlange die immer gleiche Zahlenfolge...
Quelle: Silberfisch Hörbuchverlag

Meine Meinung:
Seit Jem sich erinnern kann, sieht sie Zahlen, wenn sie anderen Menschen in die Augen sieht. Als ihre Mutter an einer Überdosis stirbt, erkennt sie, dass die Zahlen der Todestag der Personen sind. Von diesem Tag an, zieht sich Jem immer mehr in sich zurück. Dann lernt sie in der Schule den hyperaktiven Spinne kennen, der sich einfach so in ihr Leben drängt. Anfangs fühlt sie sich gar nicht wohl dabei, aber nach und nach entsteht eine Freundschaft zwischen den beide. Als die beiden eines Tages einen Ausflug zum London Eye machen, sieht Jem bei allen Besuchern den gleichen Todes, nämlich heute. Jem gerät in Panik und drängt Spinne, mit ihr zu verschwinden. Kurz danach wird das London Eye in die Luft gesprengt. Jem und Spinne hauen nach den Ereignissen ab, immer mit der Polizei auf den Versen.

Ich weiß nicht genau was ich erwartet habe, aber ehrlich gesagt nicht so etwas. Die Grundidee fand ich eigentlich sehr interessant, nur schöpft die Autorin diese fast gar nicht aus. Es geht hier vor allem um die beiden Teeanger und ihre Probleme. Beide kommen aus einfachen Verhältnissen. Jem musste einiges durchmachen und ist völlig verschlossen. Spinne bzw. Terrie ist hyperaktiv und dreht so manche krummen Geschäfte. Insgesamt wird die Handlung von diesen beiden Teenager geprägt. Normalerweise habe ich kein Problem mit etwas schwierigen Charakteren, aber das hier war mir einfach zu viel. Anfangs war Jem mir sehr unsympathisch, sie ist wirklich sehr eigensinnig. Beide Charaktere verhalten sich die meiste Zeit über sehr unvernünftig, ich hätte sie die ganze Zeit über nur schütteln können.
Hauptaugenmerk lag auf der Flucht der beiden und nicht auf der besonderen Gabe von Jem, was ich sehr schade fand. Erst im letzten Abschnitt wird es dann noch einmal richtig spannend, wobei das Ende so gar nicht nach meinem Geschmack. Ich denke nicht, dass ich diese Serie weiter verfolgen werden, obwohl ich den 2. Teil bereits als Hörbuch hier liegen habe.

Insgesamt kann ich nur 6 von 10 Punkten vergeben.

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