15. Januar 2014

Es wird keine Helden geben von Anna Seidl



Klapptext: 
Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war. Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt - aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe?
Oetinger Verlag

Meine Meinung:
Von Heute auf Morgen verändert sich alles in Miriams Leben. In ihrer Schule läuft ein Schüler aus ihrer Parallelklasse Amok. Miriam überlebt, aber ihr Freund Tobias nicht, sie musste mit ansehen wie er erschossen wird. Danach ist alles anders für Miriam und sie muss lernen mit dem Geschehen umzugehen und darüber hinweg zu kommen.

Auf dieses Buch muss man sich wirklich einlassen. Das Thema hat mich ganz schön mitgenommen und ich musste an manchen Stellen ganz schön schlucken. Obwohl die Figuren fiktiv sind, ist das Thema leider keine Fiktion. Es geht hier um Trauerbewältigung, Mobbing und Schuldgefühle. Wie konnte es dazu kommen? Wer hat Schuld? Das ganze ist eine ganz schöne Achterbahnfahrt der Gefühle.
Auf den ersten 15 Seiten wird dramatisch der Amoklauf geschildert, dieser Abschnitt lässt einem kaum Raum zu atmen. Danach geht es darum wie die Überlebenden mit den Erinnerungen weiter leben müssen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Miriam erzählt, die ihren Freund Tobias verloren hat. Im Laufe der Handlung gibt es immer wieder kurze Kapitel, in denen sich Miriam an bestimmte Augenblicke mit Tobias erinnert.

Eine klare Leseempfehlung von mit mit 10 von 10 Punkten.

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