10. Oktober 2013

Bookless. Wörter durchfluten die Zeit von Mara Woolf



Klapptext: 
Für Lucy besaßen Bücher eine eigene Persönlichkeit. Mal waren sie liebenswürdig und friedlich, mal störrisch und eitel. Einem Buch musste man auf behutsame Weise begegnen, damit es seine Geheimnisse preisgab. Nur dann ließ es den Leser in seine Welt." Rätselhafte Dinge ereignen sich in den unterirdischen Gewölben der Londoner Nationalbibliothek: Lucy entdeckt leere Bücher, deren Schrift verschwunden ist und deren Einbände zu Staub zerfallen. Viel schwerer wiegt jedoch, dass die Menschen diese Geschichten vergessen haben. Niemand erinnert sich mehr an sie – außer Lucy. Als die Bücher sie um Hilfe bitten und das Mal an ihrem Handgelenk ein seltsames Eigenleben entwickelt, steht Lucys Welt endgültig Kopf. Und dann schleicht sich Nathan in ihr Herz, und sie hofft, dass er sie mit dieser Aufgabe nicht allein lässt … 
Quelle: Oetinger

Meine Meinung:
Lucy liebt Bücher über alles. Deshalb arbeitet sie auch in Nationalbibliothek von London, um ihr Studium zu finanzieren. Im Kellergewölbe des Archivs passieren seltsame Dinge, Lucy hat das Gefühl, dass die Bücher mit ihr sprechen. Außerdem fängt ihr Mal an ihrem Handgelenk plötzlich so seltsam an zu glühen, wenn sie ins Archiv kommt. Dann entdeckt sie ein Buch, das völlig leer ist und vor ihren Augen zu Staub zerfällt. Außerdem kann sie plötzlich niemand mehr an dieses Buch erinnern und es ist in keinem Verzeichnis mehr zu finden. Sie muss herausfinden, was das alles bedeutet. Auch der rätselhafte Nathan de Tremaine scheint irgend etwas vor ihr zu verbergen, trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen.

Bei dem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer neuen Reihe der Autorin Marah Woolf. Die Inhaltsangabe hat sich wirklich sehr interessant angehört, ein Mädchen, dass Bücher liebt, hört sich sehr nach meinem Beuteschema an. Insgesamt hat mir das Buch einige schöne unterhaltsame Stunden beschert. Der Plot ist wirklich sehr interessant und einfallsreich, der Schreibstil angenehm und flüssig. Ich muss gestehen, dass ich mich manchmal an die Edelstein-Trilogie erinnert habe, wenn ich das Buch gelesen habe. Ein Geheimbund, bei dem niemand genau weiß was er plant und auch Nathan hat mich manchmal sehr an Gideon erinnert.
Beide Charaktere werden in diesem Teil erst einmal vorstellt und die Annäherung geht eher langsam vonstatten.  Leider endet dieser Teil leider mitten in der Handlung, was ich persönlich überhaupt mag. Hoffentlich müssen wir nicht so lange auf den 2. Teil warten.

Von mir gibt es 9 von 10 Punkten.

1 Kommentar:

  1. Von Marah Woolf habe ich bislang ja ihren Erstling gelesen und fand das Debüt recht gut. Werde die Trilogie dann wohl demnächst weiterlesen, zumal die Romane bereits in meinem Regal stehen. Auch dieses Buch werde ich mir kaufen, und dein Fazit bekräftigt mich nur noch darin.

    Liebe Grüße,
    Nazurka

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