28. Juli 2013

Wenn die Nacht beginnt. Sternenseelen 1 von Kerstin Pflieger



Klapptext: 
Weil Lillys Mutter mit ihrem neuen Freund zusammenziehen wollte, sitzt Lilly jetzt in der Provinz fest – weit weg von ihren Freunden. Aber es gibt einen Lichtblick: ihr Mitschüler Raphael, der es Lilly gleich angetan hat, obwohl er sie vor ein Rätsel stellt. Über Tag ist er abweisend, doch sobald es Nacht wird, verführerisch charmant. Als ihr Stiefbruder dann in einen Autounfall verwickelt wird, zeigt sich Raphaels wahres Ich, und Lilly entdeckt sein unglaubliches Geheimnis …
Quelle: Goldmann Verlag

Meine Meinung:
Nach dem Tod von Lillys Vater hat ihre Mutter das erste Mal wieder einen Partner, mit dem sie es ernst meint. Deshalb ziehen Lilly und ihre Mutter Moni zu deren neuem Freund Thomas und dessen Sohn Samuel. Thomas ist Lehrer an einem Internat und ihre Mutter arbeitet dort als Sekretärin. Lilly und Samuel gehen beide an das Internat, in dem ihre Eltern arbeiten. Lilly fühlt sich unter den reichen Schülern nicht so wohl, findet aber trotzdem schnell Freunde. Einer ihrer Schüler hat es ihr besonders angetan, Raphael. Der scheint sich aber nicht für sie zu interessieren. Doch nachts, wenn die Sonne untergegangen ist, scheint auch sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Lilly hat keine Ahnung wie sie das deuten soll. Dann hat ihr Stiefbruder Samuel einen Unfall und beninnt sich sehr seltsam, völlig verändert. Raphael offenbart Lilly seine wahre Identität und von da an ist alles völlig anders.

Das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits fand ich die Idee mit den Sternenseelen und Sternenbestien sehr interessant und neuartig, anderseits gab es zu viele Dinge, die einfach nicht gepasst haben und unlogisch waren. Außerdem konnte mich die Liebesgeschichte überhaupt nicht überzeugen. Viel zu schnell waren Gefühle zwischen den beiden da. Er kann plötzlich nicht mehr ohne sie leben, dabei haben die beiden noch kein einziges Wort gewechselt und haben sich erst einmal getroffen. Das wirkte einfach zu unglaubwürdig und die Liebesbekundungen wirkten einfach nur schnulzig. Am Anfang gab es auch einfach zu viele Ähnlichkeiten mit anderen Büchern, z. B. sitzt Lilly im Unterricht neben Raphael und er ist total abweisend zu ihr. Dieses Szenario habe ich einmal zu oft gelesen.
Achtung Spoiler: Und dann diese Sache, dass die Sternenseelen am Tage ihre Erinnerungen verlieren, die Wirte können sich an nichts erinnern. Ich frage mich natürlich, ob die Wirte das nicht seltsam finden. Immerhin ist Raphael schon 200 Jahre alt und sein Wirt fragt sich nie warum er so alt geworden ist? Das passt hinten und vorne nicht. Und dann diese Sache mit Ansgar, der Sternenbestie, die Lilly erpresst. Warum erzählt sie den anderen nichts von ihm und macht einfach bei seinen Experimenten mit? Woher kommt dieses Amulett von Ansgar? Spoiler Ende. Es gibt für mich einfach zu viele Fragen, die nicht genügend beantwortet werden.

Insgesamt ist das Buch eher eine Enttäuschung. Und wenn ich die Inhaltsangabe vom zweiten Teil lese, habe ich ehrlich gesagt keine Lust, die Serie weiter zu verfolgen. Von mir gibt es 7 von 10 Punkten. 

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