30. Dezember 2012

Die Herren der Unterwelt 8. Schwarze Niederlage von Gena Showalter



Klapptext: 
Kaia hat keine Wahl: Entweder findet sie das verschwundene göttliche Artefakt und bringt es rechtzeitig zu den Harpyien-Spielen, oder sie muss sterben. Doch auch Strider, Träger des Dämons der Niederlage, hat eine Aufgabe: Nur wenn er vor Kaia den Schatz findet, bleibt er ein Sieger und erspart sich Höllenqualen. Keiner der beiden hat mit der tödlichen Entschlossenheit des anderen gerechnet. Und keiner mit den aufflammenden Gefühlen von Lust und Anziehung...
Quelle: Mira Taschenbuch

Meine Meinung:
Die Harpyie Kaia wurde von ihrem Clan verstoßen, weil sie vor vielen Jahren durch ihr Verhalten eine Katastrophe verursacht hat. Einzig ihre Schwestern Bianka, Gwen und Taliyah halten zu ihr. Jetzt nach all den Jahren ist ihre Chance gekommen sich zu beweisen. Ein Wettkampf für Harpyien ist einberufen an dem Kaia unbedingt teilnehmen will. Zusammen mit ihren Schwestern bildet sich ein Team. Ganz überraschend für sie wird sie begleitet von Strider, Träger des Dämons Niederlage, der sich als ihr Gemahl ausgibt. So sehr lange ist sie an ihm interessiert, anscheinend war er nie an ihr interessiert. Gemeinsam stellen sie sich der Herausforderung.

Ich muss leider sagen, dass ich ziemlich viel auszusetzen habe an diesem Teil. Natürlich war es nicht schlecht, aber es gehört für mich nicht zu den besten der Serie. Fangen wir mal mit dem Dämon von Strider, Niederlage an. Wenn Strider einen Wettkampf verliert, erleidet er unfassbare Schmerzen, verursacht durch seinen Dämon. Das passt einfach nicht ins Schema, der Träger des Dämons Niederlage müsste für mich jeden Wettkampf verlieren, das würde Sinn machen. Das hat mich irgendwie gestört.
Dieser Teil der Reihe ist wirklich sehr sexlastig, mehr als die anderen Teile der Reihe. Auch die Sprache ist sehr davon geprägt, die Autorin benutzt sehr viel Umgangssprache mit derben Ausdrücken.
Die Harpyien haben mich sehr an die Walküren von Kresley Cole erinnert, teilweise habe ich mich gefragt, ob hier nicht ein Buch von Kresley Cole lese.
Ansonsten ist die Handlung wie gewohnt sehr rasant und aktionreich. Bei diesem Wettkampf fließt ziemlich viel Blut. Besonders interessant fand ich den Charakter Lazarus, der für eine Menge Wirbel sorgt.
Gut gefallen haben mir auch die Nebenhandlungen um Paris und Kane. Paris ist immer noch auf der Suche nach seiner Sienna und findet einen Hinweis auf ihren Verbleib. Kane, Hüter von Katastrophe scheint dieses Mal in eine wirklich große Katastrophe zu geraten. Beide Handlungsstränge werden natürlich nicht zu Ende geführt und ich bin sehr gespannt wie es weitergeht.

Von mir gibt es dieses Mal "nur" 8 von 10 Punkten.

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