1. April 2012

Die Nacht von Shyness von Leanne Hall



Inhalt
Es gibt Dinge, die kannst du nur im Dunkeln sagen. »Wusstest du, dass die Sonne hier nicht aufgeht?« Sie lacht laut und herzhaft. Dann verebbt ihr Lachen. »Das ist dein Ernst, oder?« Ich nicke. »In ganz Shyness. Völlige Dunkelheit.« Sie stützt den Kopf auf. Ich sehe ihr an, dass sie überlegt, ob sie mir glauben soll. Ob ich spinne oder nicht. Ich weiß nicht, wie lange ich noch dasitzen kann, ohne sie zu berühren. Am Stadtrand von Shyness, wo ewige Dunkelheit herrscht, trifft Wolfboy ein merkwürdiges Mädchen. Sein Name ist Wildgirl und es erklärt Wolfboy zum Fremdenführer für eine Nacht. Auf ihrer Tour durch Shyness kommen sie nicht nur den zuckerabhängigen Kidds in die Quere, sondern auch verrückten Affen, ewigen Träumern, Döner-verkaufenden Wahrsagerinnen, teuflischen Psychiatern und einer großen Liebe – denn eine Nacht ist lang genug, um zwei Leben zu verändern.

Meine Meinung:
Nia und ihre Freundin Rose werden von ihrem Arbeitskollegen Neal in einen angesagten Club eingeladen, dem Diabetic Hotel. Dort angekommen stellt sich der Laden als recht seltsam dar. Nia ist genervt von Neal als sie den gut aussehenden Wildboy entdeckt. Beide verlassen den Club zusammen und ziehen durch die Nacht, was sich als total abgedreht herausstellt, denn sie befinden sich in einem Teil der Stadt, der Shyness heißt und hier es niemals hell.

Ich muss sagen, dass Buch ist wirklich sehr ungewöhnlich und einem wirklich interessanten Setting. In Shyness wird es nie Tag, es herrscht ständig Dunkelheit. Die Autorin gibt für dieses Phänomens gar nicht so viele Infos preis, sie zeigt hier eher die Auswirkungen einer solchen Gegebenheit. Die beiden Hauptfiguren erleben wirklich seltsame Dinge in Shyness, die manchmal etwas schräg, aber manchmal auch gefährlich ist.
Die Geschichte ist in der Ich-Form aus Sicht von Nia = Wildgirl und Jethro = Wolfboy erzählt. Beide Charaktere haben ihre Probleme, die sich verarbeiten müssen. Die Liebesgeschichte nimmt eine wichtige Rolle ein, ist aber recht keusch, bis auf ein paar Küsschen passiert gar nichts.
Die ganze Handlung spielt in einer Nacht und endet für mich doch recht abrupt. Die Autorin hat bereits einen 2. Teil geschrieben, der Queen of the Night heißt und bereits im Original erschienen ist.

Ich vergebe insgesamt 8,5 von 10 Punkten.

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