8. März 2012

Masken - Unter magischer Herrschaft von Mara Lang



Inhalt: 
Die junge Ferin sehnt ungeduldig den Tag herbei, an dem sie endlich die Maske erhält, die ihre hässlichen blauen Gesichtsmale überdecken und sie ebenso schön machen wird wie die Herrschenden. Aber ihre Maske zerfällt zu Staub – und Ferin wird zu einer Gesetzlosen. Sie flüchtet zu einer Rebellengruppe, die unmaskiert im Dschungel lebt. Hier erfährt sie die Wahrheit über die magischen Kräfte ihres Volkes, die von den Masken unterdrückt werden, und lernt den attraktiven Martu kennen. Gefangen in einem Strudel aus Unterdrückung, Verrat und Rache, der nicht nur die Freiheit ihres Volkes, sondern auch ihre große Liebe bedroht, bleibt Ferin nur eins: Sie muss die Masken zerstören.

Meine Meinung:
Ferin ist eine Pheytanerin. Ihre Heimat wurde vor vielen Jahren von den Merdhugern angegriffen und  besiegt. Seit dem muss sich jeder der Pheytaner an die Konvention halten. Sie dürfen nur graue Kleidung tragen, dürfen die Merdhuger nicht  direkt ansprechen und viele Demütigungen mehr. In einem gewissen Alter erhalten sie das Geschenk der Maske. Diese Maske verbirgt ihre blauen Gesichtsmale, die bei den Merdhugern als hässlich gelten. Ferin steht kurz vor ihrer Maskierung und kann es gar nicht mehr abwarten. Denn danach kann sie endlich all die Dinge tun, die schon lange wollte. Nur hält das Glück nicht lange an, ihre Maske zerfällt zu staub und sie soll in ein Arbeitslager für Pheytaner gebracht werden. Auf dem Weg dorthin wird sie und die junge Jasta von Rebellen befreit. Sie lebt von da an bei den Rebellen und lernt viel über ihr Volk und über ihre Gaben. Eines Tages findet sie im Dschungel den geheimnisvollen Martu, schwer verletzt. Sie hilft und ihm und rettet im das Leben.

Das Buch ist mir aufgrund der interessanten Inhaltsangabe und des schönen Covers aufgefallen. Ich wurde vom Inhalt nicht enttäuscht. Bei dem Buch handelt es sich um einen wirklich gelungenen Roman aus dem Bereich Romantasy, der sowohl für Erwachsene als auch für Jugendliche gut zu lesen ist.
Die Welt, in der Ferin lebt ins grausam, ihr Volk wird von den Merdhugern versklavt ohne das diese es wissen. Ihr ganzes Leben werden sie für ihr Aussehen gedemütigt und erniedrigt.
Die Charakterentwicklung von Ferin ist wirklich sehr gelungen, die entwickelt sich von der schüchternen und zurückhaltenden Frau zu einer selbstbewussten Magiern, die die Gruppe der Rebellen bereichert. Der Großteil der Handlung spielt sich im Dorf der Rebellen ab und man wurde immer wieder mit interessanten Ideen überrascht.
Die Liebesgeschichte nimmt einen wichtiges Teil der Story ein, da Martu aber weder zu den Merdhugern noch zu den Pheytanern gehört, ist diese fast schon als ein eigenständiger Handlungsstrang anzusehen.

Zum Glück handelt es sich dieses Mal nicht um einen Dreiteiler und wir erfahren am Ende des Buches wirklich alle Geheimnisse und alle Handlungsstränge werden zu Ende geführt. Das Ende ist recht dramatisch und auch aktionreich. Wir erfahren das Geheimnis der Masken, was ich doch recht überraschend fand.

Insgesamt vergebe ich 10 von 10 Punkten.

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