15. Februar 2012

Atlantis - Das Herz des Kriegers von Alyssa Day



Inhalt:
Vor elftausend Jahren haben die Krieger von Atlantis geschworen, die Menschheit vor den Herrschern der Nacht zu beschützen. Doch jetzt vereinen sich die mächtigen Kräfte der Finsternis. Nur noch zwei Seelen können den Sieg der Dunkelheit aufhalten: die Seele eines Kriegers und die Seele einer schönen Menschenfrau. Lord Justice hat sich für seinen Bruder geopfert und Unaussprechliches erlitten. Keely ist eine Wissenschaftlerin aus dem 21. Jahrhundert, hin- und hergerissen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Wirklichkeit und Illusion - zwischen namenlosem Schrecken und unwiderstehlichem Verlangen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem verlorenen Stern Artemis. Doch das Böse droht sie beide zu zerstören ...

Meine Meinung:
Justice  opfert sich Anubisa, der Göttin der Nacht anstelle seines Bruders Ven, damit dieser mit seiner Gefährtin Erin leben kann. Diese verbannt ihn dann in die Ödnis, einem Ort der Dunkelheit und der Verzweiflung. Justice steht kurz davor, seine Erinnerungen und sein Bewusstsein für sich selbst zu verlieren, als er Visionen von einer Frau hat, die er für seine Gefährtin ist. Hierbei handelt es sich um die Archäologin Dr. Kelley McDermott. Er versucht, die Ödnis zu verlassen. Die Krieger von Atlantis suchen natürlich nach ihm und nach Hinweise auf seinen Aufenthaltsort.
Die Archäologin Dr. Kelley McDermott wird von den Krieger gebeten, bei der Suche nach einem Artefakt aus Atlantis zu helfen. Sie hält das ganze erst einmal für einen Witz, den Atlantis gibt es doch eigentlich gar nicht. Sie verfügt über eine besondere Gabe, sie ist eine Objektdeuterin, bei der Berührung von Gegenständen erfährt sie mehr über die Vergangenheit dieses Gegenstandes. Diese Gabe wollen die Krieger nutzen. Nachdem sie merkt, dass alles Echt ist, ist sie ganz begeistert. Gerade als sie in Atlantis ankommt, öffnet sich ein Zugang zur Ödnis und sie kann Justice sehen, den sie bereits aus einer ihrer Visionen kennt, aufgrund eines Anhängers, den sie bei einer ihrer Ausgrabungen gefunden hat. Aber aus der Ödnis kann man nur entkommen, wenn ein Menschenopfer gebracht wird.

Ich muss gestehen, dass ich anfangs doch arge Schwierigkeiten hatten, wieder in die Story zu finden. Immerhin hat der Verlag fast 3 Jahre gebraucht, um diese Serie fortzusetzen. Nach dem ersten Drittel findet man sich dann zurecht, aber viele Dinge bleiben für mich im Unklaren. Mit den meisten Namen konnte ich nicht wirklich etwas anfangen, bis auf Conlan, Ven, Alaric und Justice waren mir die anderen Krieger alle fremd.
Die Krieger von Atlantis haben die Aufgabe, die Menschen vor den Geschöpfen der Nacht zu beschützen. Dies sind hier die Vampire und die Metamorphe (Gestaltewandler). Diese leben erkannt unter den Menschen und haben sind auf Zwist und Macht aus. Es gibt auch Metamorphe die auf der Seite der Guten arbeiten. Dieses Konzept konnte mich nicht ganz überzeugen, warum sind alle Vampire und Metamorphen böse? Was steckt dahinter? Das ganze war mir etwas zu klischeehaft.
Die beiden Hauptfiguren in diesem Buch sind Justice und Kelley. So richtig warm wurde ich mit vor allem mit Justice nicht, ich kann gar nicht genau sagen warum. Die Liebesgeschichte ist durchaus ungewöhnlich und interessant. Keely ist sehr zurückgezogen aufgrund ihrer Fähigkeiten ist der Umgang mit anderen Menschen nicht sehr leicht für sie. Sie muss ständig Handschuhe tragen, damit ihre Gabe nicht ständig aktiv wird.
So richtig spannend wird es für mich, wenn es um die Suche nach den Edelsteinen von Poseidons Dreizack geht. Diese sind auf der ganzen Welt verstreut und die Krieger suchen diese. Insgesamt gibt es 7 Steine, wobei 2 sich bereit wieder bei den Krieger befinden.

Neben dem Handlungsstrang um die beiden Hauptfiguren kommen auch Quinn und Alaric wieder vor, hier gibt es aber keine Fortschritte, obwohl es einige Neuigkeiten gibt, die sich positiv auf eine eventuelle Beziehung auswirken könnte. Ich weiss nicht, ob die Autorin ein eigenes Buch für die beiden plant.

Insgesamt vergebe ich 8 von 10 Punkten.

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