23. Juni 2011

Moonlit Nights ... vom Vollmond überrascht von Carina Müller



Inhalt:
Emma ist gequält! Anstatt sich nach der Schule mit ihren Mitschülern treffen zu können, muss sie im Laden ihres Vaters aushelfen. Die Sache mit den Klassenkameraden ist dabei nicht mal so schlimm - eh alle blöd - wäre da nur nicht die verkackte Arbeit, zu der Emma überhaupt keine Lust hat! Hinzu kommt, dass sie durch diesen Umstand auch noch ständig in der Klasse gehänselt wird; doch als ein gut aussehender junger Mann in die Nachbarschaft zieht, und bei ihrem Dad einen Aushilfsjob annimmt, ist sie aus dem Laden nicht mehr herauszukriegen. Obwohl Emma ihre Gefühle für Liam anfänglich leugnet, dauert es nicht lange, bis sie einsieht, dass sie hoffnungslos in ihn verschossen ist. Doch was Emma nicht ahnt: Liam hütet ein dunkles Geheimnis, durch das sie ungewollt in Lebensgefahr gerät...

Meine Meinung:
Die 16jährige Emma ist ein völlig normales Mädchen, sie gehört nicht gerade zu den beliebtesten Schülern ihrer Schule, lebt mit ihren Eltern zusammen und hilft nach der Schule im Laden ihres Vaters aus. Eines Tages taucht der gutaussehende Liam bei ihrem Vater auf und bittet um einen Aushilfsjob. Emma ist direkt total begeistert von Liam, der gerade erst in die Stadt gezogen ist. Dann kommt er auch noch in ihre Klasse und scheint sich tatsächlich für sie zu interessieren. Nur manchmal benimmt er sich recht seltsam, immer dann wenn Vollmond ist.

Ich habe mir das Buch aufgrund der guten Bewertungen bei amazon gekauft, kann mich diesen aber nicht anschließen. Ich lese normalerweise sehr gerne Jugendliteratur mit paranormalen Elementen, aber hier war mir der Schreibstil zu einfach und zu jugendlich. 
Das Buch ist in der Ich-Form aus der Sicht von Emma. Der paranormale Anteil kommt erst im letzten Drittel zum Tragen, wenn Liams Geheimnis gelüftet wird. Erst dann wird das Buch interessant. Vorher geht es eigentlich nur darum, wie die beiden zusammenkommen. Die Liebesgeschichte ist sehr klischeehaft, ständig fragt sich Emma, warum so ein gutaussehender Typ wie Liam an einem so völlig durchschnittlichen und unbeliebten Mädchen wie ihr interessiert ist. Auf jeder zweite Seite wird betont wie gut er doch aussieht und wie nett er doch ist. Emma dagegen ist total tollpatisch und unsicher.
Die Charaktere wirken eindimensional, man erfährt so gut wie gar nichts über Liam und seine Gefühle und seine Beweggründe, hier steht Emma mit ihren Selbstzweifeln im Vordergrund. Die Eltern von Emma wirken auf mich unheimlich einfach und naiv. Besonders Emmas Mutter wirkt völlig unrealistisch. Sie zieht ihre 16jährige Tochter ständig damit, dass sie noch keinen Freund hat und fordert sie förmlich auf, sexuell aktiv zu werden. Über so ein Verhalten stösst bei mir als Mutter auf völliges Unverständnis.


Für 16jährige Mädchen ist das Buch bestimmt unterhaltsam, für mich war es nicht das Richtige. Von mir gibt es 6,5 von 10 Punkten.

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