12. Juni 2017

Die eiserne Ordnung Magicae 1 von Karin Kratt



Klappentext:
**Magisch, düster und gefährlich – ein Muss für Fantasy-Fans!** Die 19-jährige Saycia kämpft im Geheimen gegen die eiserne Ordnung einer vermeintlich perfekten Welt. In der Megastadt Kaledron gibt es keine Ungerechtigkeiten und kein grundloses Leid – so sagt man. Doch nicht nur Fehler werden hier grausam bestraft. Immer wieder gerät Saycia ins Visier der städtischen Sicherheitsgarde, bis ihr nur noch ein Ausweg bleibt: Sie muss fliehen – in ein Land, vor dem Technik und Fortschritt haltgemacht haben. Und in dem sie Ajun begegnet. Der charakterstarke Mann zieht sie vom ersten Moment an in seinen Bann. Viel Zeit bleibt Saycia allerdings nicht, um sich an ihr neues Leben zu gewöhnen, denn die Kaledronier haben sie und ihren Widerstand noch lange nicht vergessen…
Quelle: Dark Diamonds

Meine Meinung:
Saycia lebt in der riesigen Stadt Kaledorn. Die Bewohner haben hier wenig Freiraum und müssen sich genau an die Regeln halten. Für Saycia ist hier als Technikerin eingesetzt, aber das Leben in Kaledorn ist sehr schwer für sie, immer wieder flieht sie in unerlaubtes Gebiete und wird nach ihrer Rückkehr hart bestraft. Dann eines Tages gelingt ihr die Flucht und sie muss entdecken, dass es außerhalb von Kaledorn noch andere Städte gibt, in denen ein völlig anders Leben herrscht. Hier gibt es sogar Magie, wovon sie so gar keine Ahnung hatte. Der Anführer einer solche Stadt, Ajun, nimmt sie in die Gemeinschaft auf und für sie beginnt ein völlig neues Leben. Leider sind die Kenai dicht auf ihren Fersen und wollten sie umgedingt wieder zurück haben. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Trilogie. Ich habe bereits die Seday Reihe der Autorin gelesen, die ebenfalls im Dark Diamonds Verlag erschienen ist. Diese fand ich zwar sehr gut, aber nach dem 3. Teil bin ich ausgestiegen, weil ich solche Endlosreihen nicht mag. Da es hier bei dieser Reihe nur 3 Teile geben wird, habe ich diese Reihe jetzt angefangen, weil das Thema interessant klang.
Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Saycia, wobei die Autorin aber nicht die Ich-Perspektive wählt. Der Leser wird in eine sehr interessante Welt entführt, die Mischung aus Magie und hochmoderner Technik fand ich sehr gelungen und faszinierend. Teilweise geht es recht brutal zu und die Handlung ist dementsprechend düster. An manchen Stellen zog sich die Handlung für meinen Geschmack etwas zu sehr, an anderer Stelle ging dann alles recht schnell und es passieren sehr viele Dinge. Neben Saycia spielt Ajun eine wichtige und Rolle. Außerdem gibt es noch jede Menge anderer Charaktere.  Im Anhang gibt es ein Verzeichnis mit allen wichtigen Charakteren, was ich sehr wichtig finde. Eine Liebesgeschichte gibt es übrigens auch, diese nimmt aber eher eine kleinere Rolel ein.
Insgesamt auf jeden Fall ein sehr interessanter 1. Teil, der neugierig auf den Rest der Reihe macht. Ich vergebe 4 von 5 Punkte.

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