23. April 2017

Das Ende der Schatten (Die Alten Völker/Elder Races) von Thea Harrison



Klappentext:
Vor zweihundert Jahren arbeitete Graydon, ein Greif und der erste Wächter der Wyr, mit Beluviel, der Gemahlin des Hochlords der Elfen, zusammen. Damals versuchten sie, Beluviels Stiefsohn Ferion zu retten. Durch diese Tat gerieten sie in die Schuld des niederträchtigen Dschinns Malphas und ihre Schicksale waren von da an untrennbar miteinander verbunden. Nun wollen sie sich aus dieser Schuld befreien, da das Verlangen zwischen ihnen zu stark wird, um es zu ignorieren … obwohl ihnen so lange selbst das geringste Begehren untersagt war. Um sich und andere zu retten, müssen sie erneut zusammenarbeiten – dieses Mal enger als je zuvor. Aber mit jedem Moment, den sie miteinander verbringen, verlieren sie mehr und mehr ihre Herzen aneinander.
Quelle: Autorin

Meine Meinung:
Der Greif Graydon und die Elfe Beluviel haben eine gemeinsame Vergangenheit, denn vor 200 Jahren sind sie einen Pakt mit dem Dischinn Malphas eingegangen, um Bels Stiefsohn Ferion zu retten. Dieser Pakt hat verhindert, dass sie sich die letzten 200 Jahre gesehen haben, nur aus der Ferne konnten sie sich sehen. Die beiden verzehren sich nacheinander, aber jetzt nach 200 Jahren besteht endlich die Chance, Malphas zu besiegen.

Bei diesem Buch handelt es sich mittlerweile um den 9. Teil der Reihe, wenn man die Kurzgeschichten nicht dazu zählt. Für Quereinsteiger ist dieser Teil weniger geeignet, man sollte die Bücher schon in der richtigen Reihenfolge lesen. Ich muss gestehen, dass ich anfangs so meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil hatte. Dieser ist sehr ungewöhnlich und manchmal auch nicht sehr verständlich. Das fand ich sehr komisch, denn normalerweise schreibt die Autorin nicht so.
Die Geschichte fängt in der Gegenwart an, wechselt dann aber in die Vergangenheit und die Ereignisse vor 200 Jahren werden dargestellt. Später wechselt die Handlung dann wieder in die Gegenwart. Die Liebesgeschichte nimmt wieder die zentrale Rolle ein und Graydon und Beluviel sind wieder einmal ein sehr interessantes Paar. Die Autorin führt die beiden auf ungewöhnliche Weise zusammen und lässt sie erst einmal ziemlich leiden.
Die Geschichte mit dem Dschinn fand ich sehr interessant, es gibt ein Wiedersehen mit vielen bekannten Paaren aus den anderen Bücher, was ich ebenfalls sehr gut fand. Das Ende ist natürlich sehr dramatisch und die Autorin drückt ordentlich auf die Tränendrüse.
Auch wenn mir das Buch insgesamt wieder sehr gut gefallen hat, gibt es bessere Bücher in der Reihe. Dieser Teil bekommt von mir 4 von 5 Punkte.

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