31. März 2017

Der Teufel in der Küche von Felicity Green



Klappentext:
Die pummelige, rothaarige Hexe Fionna Simmonds hat sich schon immer als Außenseiterin gefühlt – selbst in der Gemeinschaft von Hexen in den schottischen Highlands, der sie angehört. Denn Fionna hat ein schreckliches Geheimnis, das sie niemandem anzuvertrauen wagt. Mit den Rezepten aus dem alten Kochbuch ihrer Großmutter richtet Fionna einiges an magischem Chaos in dem Restaurant an, in dem sie seit Kurzem arbeitet. Zunächst macht sie sich nur Sorgen um die Reaktion ihres Chefs, für den sie Gefühle hegt. Aber bald stellt sich heraus, dass in dem Kochbuch auch Zauberformeln stehen, mit denen dunkle Mächte gerufen werden können – und Fionna befürchtet, eine davon hat etwas mit ihrer fragwürdigen Herkunft zu tun. Privatdetektivin Abbey Fine ist auf der Suche nach einem wertvollen alten Kochbuch, das ihrem – zugegebenermaßen sehr dubiosen – Klienten gestohlen wurde. Die Spur führt an den Loch Lomond, genauer gesagt, in den unheimlichen Keller der Simmonds, wo anscheinend teuflische Dinge vor sich gehen ...
Quelle: Autorin

Meine Meinung:
Die Hexe Fionna fühlt sich ehr als Außenseiterin, denn selbst ihre Mutter behandelt sie so. Ihr neuer Job als Küchenhilfe im Kirks bringt sie auf andere Gedanken, denn die Arbeit lenkt sie ab und heimlich schwärmt sie für ihren Chef Drew.
Als sie dann Rezepte aus dem Kochbuch ihrer Großmutter nachkocht, merkt sie, dass es sich dabei um magische Rezepte handelt. Die Wirkung mancher Rezepte verursachen ein ganz schönes Chaos im Restaurant und Fionna versucht, die Situation zu retten. Dann taucht die Privatdetektivin Abbey Fine in Loch Lomond auf und sucht für ihren Auftraggeber nach einem alten Kochbuch, das ihrem Klienten angeblich gestohlen wurde. Wie sich herausstellt, handelt es sich dabei um Fionnas Kochbuch, aber Fionna will es nicht her geben. Die Situation droht zu eskalieren, als Abbeys Auftraggeber seinen Sohn nach Loch Lomond schickt. Was genau hat es mit dem Kochbuch auf sich und was hat Fionna mit all dem zutun?

Dies ist bereits der 3. Teil in der Highland-Hexen-Krimi-Reihe und auch dieses Mal konnte mich die Autorin auf voller Linie überzeugen. Wieder steht eine andere der Hexen im Mittelpunkt der Handlung und die Autorin strickt eine wirklich interessante Geschichte um sie. Zwar kann man die Teile auch einzeln lesen, aber es macht schon Sinn, die Reihenfolgen einzuhalten.
Fionna ist ein sympathischer Charakter. Sie wird anfangs als Außenseiterin beschrieben, macht aber im Lauf der Handlung eine erstaunliche Wandlung durch. Neben Fionna spielt auch die Privatdetektivin Abbey eine wichtige Rolle. Die Ermittlungen zu dem Kochbuch sind sehr spannend und es werden einige Geheimnisse aufgedeckt, auch in Bezug auf Fionnas Identität. Das hat mir sehr gut gefallen. Romantik gibt es dieses Mal fast keine, aber etwas Andeutungen, dass sich in absehbarer Zeit etwas zwischen Fionna und ihrem Chef entwickeln könnte.
Alles in Allem wieder ein ganz toller Teil, der mich begeistern konnte. Von mir gibt es die volle Punktzahl.

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