2. Januar 2017

Verlorene Mädchen von Lexy v. Golden



Klappentext:
Chaos. Brände. Dunkelheit. Niemand ist mehr in Frankreich sicher, während vier Dämonenträger das Land verwüsten. Corrado, ein vollkommen fremder Vampir, rettet Dare aus den Fängen der Dämonenträger, um sie nach Bordeaux zu verschleppen. Milan, Odine und Tjarde sind ihm natürlich auf den Fersen. Sie würden niemals riskieren, in Zeiten des Krieges die Sakrale zu verlieren, nach der jeder sucht. Denn niemandem ist mehr zu trauen. Als sie sich in einem Versteck von Vampirjägern wiederfinden und Corrado sich ebenfalls als ein mächtiger Dämonenträger entlarvt, will Dare nur verschwinden. Doch wohin soll sie gehen? Auf sie wurde ein Kopfgeld von über eine Million ausgesetzt, Lazares ist kaum wiederzuerkennen, nach Loryanne kann sie nicht zurück und der Gedanke nach Decharteau zu reisen, ist unmöglich. Sie hat alles verloren. Ihr Vertrauen an Lazares. Ein Zuhause. Ihren Glauben an Hoffnung. Wohin soll sie gehen, bevor der Lord sie findet und sich sein Eigentum zurückholt, dass ihm Corrado gestohlen hat? Und er wird sie finden.
Quelle: Autorin

Meine Meinung:
Dare wird von dem Vampir Corrado gerettet, der sie mitnimmt nach Bordeaux. Hier versteckt er sie vor den vier Dämonenträgern, die ihr nach dem Leben trachten. Milan, Odine und Tjarde sind mit von der Partie und begleiten sie. Als sie merkt, dass Corrado ebenfalls ein Dämonenträgr ist, will sie am liebsten fliehen, nur wohin. Lazarus ist völlig durchgedreht und macht mit seinem Onkel gemeinsame Sache. Und auch sonst kennt sie niemanden, dem sie vertrauen könnte. Notgedrungen lässt sie sich von ihm ausbilden, denn er behauptet, sie wäre dazu bestimmt, die Dämonenträger zu vernichten.

Bei diesem Buch handelt sich um den 4. und letzten Teil der Reihe. Ich werde hier auf jeden Fall spoilern, also sollten alle, die die anderen Teile noch nicht kennen, jetzt aufhören zu lesen.
Nachdem ich den 3. Teil etwas enttäuschend fand, war ich doch sehr gespannt, ob der 4. Teil mich wieder überzeugen konnte. Leider lässt mich auch dieser Teil sehr zwiespaltig zurück.
Das lag vor allem an Lazares Verhalten aus Teil 3, denn plötzlich soll das alles nur zum Schein gewesen sein. Das ist einfach nur völlig unlogisch für mich. Er hat aslo nur so getan und schließt sich seinem Onkel an. Aber er wusst doch gar nicht vorher, dass Dare die Zeration verliert. War das alles eine spontane Eingebung von ihm oder war das auf lange Sicht geplant? Das war mir alles zu undurchsichtig. Ich kann ihm auch nicht verzeihen was ich im 3. Teil alles angestellt hat. Jetzt, wo man weiß, dass er bei klarem Verstand war,  ist das etwas, was ich ihm nie verziehen hätte, ganz im Gegensatz zu Dare. Und dann ist da noch die Sache mit Dare und Milan, die mir auch nicht besonders gefallen hat.
Dares besondere Rolle bei der Vernichtung der Dämonenträger hat mich ebenfalls sehr überrascht. Auch die Existenz der Dämonenträger, die vorher nie erwähnt wurde. Mir kam das alles zu konstruiert vor.
Ich fand die ersten beiden Teile richtig, nur leider konnte mich die Reihe zu Ende hin nicht mehr so begeistern. Dieses Mal gibt es von mir 3 von 5 Punkte.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen