1. Januar 2017

Die Brightman-Schwestern von Georgiana Rose



Klappentext:
London 1815: Die Destillerie und Weinhandlung Brightman & Barnes bescherte den Familien der Firmengründer Reichtum und Ansehen. Nach Meinung des autoritären Patriarchen Henry Brightman fehlt jetzt nur noch eines: seine Enkelinnen Margret und Amelia mittels einer üppigen Mitgift an einen Gentleman aus der Gesellschaft zu verheiraten. Ein solcher sozialer Aufstieg brächte weiteres Ansehen und wäre geeignet, den Brightmans sowie deren Nachkommen ein Leben in vornehmsten Kreisen zu ermöglichen. Seine diesbezüglichen Ambitionen verfolgt Henry Brightman mit großem Nachdruck. Liebe und Glück spielen für ihn dabei kaum eine Rolle, im Gegensatz zu Margret und Amelia, für die ausschließlich eine Ehe aus Liebe in Frage kommt. Amelia heiratet schließlich einen Gentleman aus der Gesellschaft. Margret steht derweil im Kontakt mit der Familie des Viscount Hattington. Wird sie jemals die Liebe finden? Diese Frage stellt sie sich selbst häufig. Nach einem Schicksalsschlag glaubt sie weniger denn je daran, obwohl sie sich tief im Inneren nach Liebe sehnt.
Quelle: Autorin

Meine Meinung:
Die Schwestern Margret und Amelia Brightman stammen aus einer wohlhabenden, aber nicht adligen Familie Londons. Der Reichtum ihrer Familie, der durch ihre  Weinhandlung Brightman & Barnes entstanden ist, sorgt dafür, dass sie sich um Geld keine Sorgen machen muss, jetzt fehlt nur noch eine gute Partie für die beiden, am liebsten mit einem Gentleman aus der der guten Gesellschaft, wenn es nach Henry Brightman geht, dem Großvater der beiden. Die beiden möchten aber nur aus Liebe heiraten und sind auf der Suche nach dem richtigen.

Wieder einmal kann mich die Autorin mit einem Roman aus ihrer Feder überzeugen. Dieses entführt uns die Autorin in das Jahr 1815 nach London. Hauptfigur ist Margret Brightman, Tochter einer wohlhabenden Händlerfamilie. Wir begleiten sie auf der Suche nach der großen Liebe, was gar keine so einfache Sache ist. Die Autorin schafft es gekonnt, ein glaubwürdiges Bild einer jungen Frau aus der damaligen Zeit zu zeigen. Neben den Familiengeschäften spielt der Krieg gegen Napoleon eine wichtige Rolle und die Autorin lässt historische Ereignisse in ihre Geschichte mit einfließen.
Margret ist ein sympathischer Charakter. Sie versucht aus allem das beste zu machen. Ihre Liebe zu ihrer Schwester Amelia spielt eine wichtige Rolle. Marget muss sich mit vielen auseinandersetzen wie z. B. mit der versnobten adligen Gesellschaft, den psychischen Auswirken des Krieges bei ihrem langjährigen Freund Cedric und auch vor schweren Schicksalsschlägen macht die Autorin nicht halt. Alles in allem wieder ein tolle Geschichte, die mich fesseln konnte. Von mir gibt es die volle Punktzahl.

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