6. August 2016

Die Erwachte: Die Geschichte von Sin und Miriam von Sabine Schulter



Klappentext:
Nach ihrem Erwachen und der Offenbarung, dass sie nie mehr ohne ihre Wächter auf die Straße darf, ist Miriam völlig überfordert. Sie ist ein bodenständiger Mensch, der Medizin in München studiert, und niemals auch nur daran gedacht hatte, dass Magie existieren könnte. Doch nicht nur die goldenen Augen ihrer drei Wächter belehren sie eines Besseren, sondern auch die Suchenden, denen sie nur knapp entkommt. Sie muss sich dem Wissen stellen, dass sie von nun an eine Gejagte sein wird, was ihr allerdings nicht sonderlich schwerfällt zu akzeptieren, da sie ja von ihren Wächtern beschützt wird. Vor allem Sin verdreht ihr mit seiner charmanten und umgänglichen Art sofort den Kopf. Als jedoch eine Suchenden-Königin in München auftaucht, beginnt eine Jagd auf Miriam, die auch Sin und die anderen nicht von ihr fernhalten können. Miriam muss sich entscheiden, ob sie untertaucht, geschützt von ihren Wächtern oder ob sie den Kampf aufnimmt, um zumindest ein gewisses Maß an Freiheit zurückzuerlangen...
Quelle: Autorin

Meine Meinung:
Miriam hatte bisher keine Ahnung, dass sie über eine besondere Begabung verfügt, sie kann nämlich Magie sehen. Nach diese Fähigkeit erwacht, ein sehr schmerzhafter Prozess, sieht sie sich mit einer Welt konfrontiert, von der sie bisher keine Ahnung hatte. Aber sie wird bereits seit frühester Kindheit von Wächtern bewacht, denn sie und ihre Fähigkeiten müssen beschützt werden vor den Suchenden. Jetzt muss sie sich mit dieser neuen Welt auseinandersetzen. Glücklicherweise sind ihre Wächter sehr hilfsbereit, besonders Sin hat es ihr angetan. Als Dann in München auch noch eine Suchenden-Königin auftaucht, sind Miriams Wächter in höchster Bereitschaft.

Bei dem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Trilogie. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Miriam in der Ich-Perspektive und aus der Sicht von Sin in der 3. Person. Die Autorin entführt uns in eine Welt voller Magie, aber auch voller Gefahren. Miriam kann Magie sehen und muss auf diesem Grund beschütze werden, denn die Suchenden töten solche Menschen, um an deren Magie zu kommen, denn diese ist Energie für sie. Ein durchaus interessantes Konzept, das jetzt aber nicht unbedingt neu ist. Obwohl ich den Schreibstil sehr angenehm fand, konnte mich die Geschichte nicht richtig überzeugen. Erst einmal zieht sich das ganze sehr und es passiert nur sehr wenig. Die Liebesgeschichte rückt sehr in den Mittelpunkt und alles dreht sich darum, ob Miriam jetzt mit Sin zusammen kommt. Jeder aus ihrem Freundes- und Familienkreis betont immer wieder, wie toll es doch wäre, wenn die beiden zusammen wären. Insgesamt war mir der Fantasy-Anteil einfach zu gering, was ich sehr schade fand.
Und dann die Tatsache, dass wirklich jeder aus Miriams Umfeld, ob Familie oder Freunde, wusste, dass sie seit ihrer Geburt von Wächtern beobachtet wurde, außer Miriam selbst, macht für mich überhaupt keinen Sinn.
Teil 2 und 3 sind bereits erschienen, aber der 1. Teil kann rein theoretisch auch ohne Fortsetzung gelesen werden. Von mir gibt es leider nur 3 von 5 Punkten.

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