24. Juni 2016

Sommer hinter Dornen von Regina Meißner



Klappentext:
Eine Kriegerin. Ein Prinz. Eine hohe Dornenhecke. Aria ist Kriegerin beim nächtlichen Siegel. Als ihr die Aufgabe zuteilt wird, Prinz Cedric hinter eine Dornenhecke in das magische Schloss zu bringen, ist ihre Freude zunächst groß. Allerdings hat sie die Rechnung ohne den eingebildeten Königssohn gemacht, der sich nur ungern von einer Frau helfen lässt. Auf ihrem Weg geraten die beiden immer wieder aneinander, doch dunkle Kreaturen, grässliche Flüche und knifflige Rätsel erfordern ihren Zusammenhalt. Werden Aria und Cedric es schaffen, bis zum magischen Schloss durchzudringen?
Quelle: Autorin:

Meine Meinung:
Bei ihrem neuesten Auftrag als Siegel soll die Kriegerin Aria Prinz Cedric dabei helfen, die Dornenhecke des magischen Schlosses zu überwinden. Keine einfach Aufgabe, denn der Prinz ist alles andere als begeistert als plötzlich ein Mädchen auftaucht, das ihm helfen soll. Trotzdem setzt Aria alles daran, ihn zu unterschützen, den einen richtigen Plan hat er eigentlich nicht. Aber auch andere Gefahren drohen den beiden und sie müssen sich richtig ins Zeug legen.

Dieses Buch hat mich besonders gereizt, da ich sehr gerne Märchen lesen. Die Autorin erzählt hier ihre eigene Version von Dornröschen, in der mal nicht die Prinzessin die Hauptrolle spielt. Hauptfigur ist nämlich die junge Aria, eine Kriegerin des nächtigen Siegels. Die muss sich jetzt mit den recht eingebildeten Prinz Cedric herumschlagen. Aria ist ein sehr recht schaffender und ehrlicher Charakter, was mir sehr gut gefallen hat. Cedric ist anfangs sehr unsympathisch, was sich aber zum Glück im Laufe der Handlung ändert. Die Geschichte ist abenteuerlich und sehr romantisch, was mir sehr gefallen hat. Aber leider hat mir dieses Buch mal wieder gezeigt, dass ich einfach nicht der Typ für Kurzgeschichten bin. Es fehlt dem ganzen einfach zu sehr an Tiefe und 100 Seiten mehr hätten dem ganzen nicht geschadet.

Wenn man kein Problem mit Kurzgeschichten hat, kommt man hier bestimmt auf seine Kosten. Von mir gibt es 8,5 von 10 Punkte.

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