16. Mai 2016

Call of Crows - Entfesselt von G. A. Aiken



Klappentext:
Niemand weiß besser als Vig Rundstrom: auch Odins Krieger brauchen ab und zu mal einen Kaffee. Erst recht, wenn der von einer heißen Barista wie Kera Watson serviert wird. Als Vig mitansehen muss, wie Kera nach ihrer Schicht überfallen und ermordet wird, beschließt er, sie zu retten. Doch Ex-Marine Kera ist sich nicht sicher, was sie von dieser Rettung halten soll. Als »Krähe« der Norne Skuld soll sie fortan den Weltuntergang verhindern. Nur scheinen ihre neuen Kampfgefährtinnen so gar nichts von Disziplin zu halten. Und dann wäre da noch Vig, der sie ständig von ihrer Arbeit ablenkt ...
Quelle: Piper Verlag

Meine Meinung:
Nachdem die Ex-Marine Kera Watson bei einem Überfall getötet wird, bekommt sie eine 2. Chance. Skuld, eine der drei Nornen aus der nordische Mythologie erweckt sie wieder zum Leben und von nun als soll Keira als eine von Skulds Kriegerinnen dienen. Die Crows, wie die Kriegerinnen genannt werden, sind ein Haufen Frauen, die alle ein ähnliches Schicksal wie Kera widerfahren ist. Nur kommt Keira mit dem undisziplinierten Haufen gar nicht so zu recht. Und als sie versucht, etwas mehr Ordnung in den Haufen zu bringen, stößt sie nur auf Ablehnung. Aber irgendwie müssen sich die Frauen zusammenraufen, was nicht so einfach ist. Und da sind ja noch die anderen Clans und andere Götter, die von un an Keras Leben bestimmen.

Bei diesem Buch handelt es sich um eine neue Reihe der Autorin, in der sie sich mit der Nordischen Mythologie beschäftigt. Ihre Helden sind Krieger der verschiedenen Götter und jeder Clan hat eine andere Aufgabe. Dieses neue Konzept hat mich sehr neugierig gemacht. Hauptfigur im ersten Teil ist Kera, eine Ex-Marine und hart im Nehmen. Trotzdem fällt es ihr schwer, sich bei den Crows zurecht zu finden, denn sie hält diese einfach nur für Killer. Natürlich gibt es auch eine Romanze. Kera trifft auf Ludvig Rundstrom, einen Krieger Odins, der für ihre Verwandlung zur Crow verantwortlich war und der sie vorher bereits eine Weile gestalked hat.
Teilweise wird die Handlung aus der Sicht von Kera erzählt, aber auch aus der Perspektive vieler anderer Charaktere, was oft sehr verwirrend war. Oft wusste man gar nicht, wer denn gerade die Geschichte erzählt. Und dann wurden die verschiedenen Charaktere  auch noch in einem Abschnitt mit dem Vornamen, im nächsten mit den Nachnahmen und im übernächsten mit einen Spitznamen angeredet. Das war mir persönlich etwas zu viel.
Ansonsten hat die Reihe durchaus Potential. Der Umgangston ist insgesamt eher etwas rau und ruppig, so wie auch bei den anderen Büchern der Autorin. Der Erotikanteil ist nicht ganz so hoch wie bei den Löwen oder den Wölfen, aber doch recht derb, wie man das von der Autorin gewohnt ist.
Dieser Teil hat mich auf jeden Fall neugierig auf die weiteren Teile gemacht und ich vergebe 8 von 10 Punkte. 

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