3. April 2016

Das Herz der Harpyie von Rebekka Pax



Klapptext: 
Was passiert, wenn deine Träume plötzlich Realität sind? Und was, wenn du im Schlaf einen Fehler begehst ... wer muss die Konsequenzen dafür tragen? Die siebzehnjährige Milena hat schon immer eine seltsame Begabung im Umgang mit Vögeln gehabt. Doch während sie tagsüber ein gewöhnliches Schülerpraktikum auf einer Vogelstation absolviert, streift sie im Schlaf als riesiger Raubvogel durch die Lüfte und sieht Menschen sterben. Immer wieder, jede Nacht. Bis sie auf den ungewöhnlich anziehenden John trifft und ihm in Vogelgestalt das Leben rettet. Ein folgenschwerer Fehler. Denn Milena ist eine Harpyie, eine Kreatur der Götter, die ihren Wünschen zu folgen hat...
Quelle: Carlsen Verlag

Meine Meinung:
Nacht für Nacht träumt Milena davon, als eine Art Vogel Menschen bemn Sterben zu beobachten. Der Tod der Menschen hat eine besondere Anziehung auf Milena und noch hat sie keine Ahnung was das zu bedeuten hat. Auch im echten Leben hat sie eine besondere Verbindung zu Vögeln, deshalb macht sie ein Praktikum in einer Vogelstation. Als sie dann eines Nachts in einen ihrer Träume eingreift und dem gut aussehenden John das Leben rettet, wird ihr offenbart, dass sie ein Harpyie und ihre Träume gar keine Träume sind, sie begleitet sterbende Seelen. Ihr Eingreifen war ein schweren Fehler und jetzt muss Milena das wieder in Ordnung bringen. Aber auch John ist kein einfacher junger Mann, sondern befindet sich gerade in einer jahrhundertealten Fehde zwischen den Nachkommen griechischer Götter. Mitten in diese Konflikte entdecken die beiden ihre Gefühle füreinander, was noch mehr Chaos verursacht.

Die Autorin präsentiert dem Leser hier eine interessante Geschichte. Als Handlungsort hat sie das Ruhrgebiet gewählt, was ich schon mal sehr ungewöhnlich fand. Und da ich selbst aus dem Ruhrgebiet komme, kannte ich natürlich die meisten Schauplätze sehr gut, was das Lesen um so spannender gemacht hat. Erzählt wird das ganze abwechselnd aus der Sicht von Melina und John. Zuerst weiß der Leser nicht, was so besonders an den beiden ist, aber im Laufe der Handlung offenbart die Autorin uns dann was mit den beiden los ist. Dabei taucht sie tief in die griechische Mythologie ein und bekommen eine wirklich spannende und fantasievolle Geschichte präsentiert. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die mir persönlich sehr gut gefallen. Beide Charaktere sind waren mir sehr sympathisch, was das Lesen sehr angenehm gemacht hat. Bei dem Buch handelt es sich übrigens um einen Einteiler, was ich sehr begrüßt habe. Von mir gibt es keine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

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