24. März 2016

Wenn du dich traust von Kira Gembri



Klapptext:
Lea zählt - ihre Schritte, die Erbsen auf ihrem Teller, die Blätter des Gummibaums. Sie ist zwanghaft ordentlich und meistert ihren Alltag mit Hilfe von Listen und Zahlen. Jay dagegen lebt das Chaos, tanzt auf jeder Party und hat mit festen Beziehungen absolut nichts am Hut. Niemals würde er freiwillig mit einem Mädchen zusammenziehen, schon gar nicht mit einem, das ihn so auf die Palme bringt wie Lea. Und Lea käme nie auf die Idee, mit Jungs zusammen zwischen Pizzakartons und Schmutzwäsche zu hausen. Sonnenklar, dass es zwischen den beiden heftig kracht, als sie aus der Not heraus eine WG gründen ...
Quelle: Arena Verlag

Meine Meinung:
Das hat Jay gerade noch gefehlt, jetzt muss er auch noch Sozialstunden in einer Klappsmühle ableisten. Hier trifft er dann auf Lea, die ihn dabei erwischt, wie er dem Direktor der Einrichtung Geld stehlen will. Sie bietet ihm einen Deal an, von dem Jay gar nicht begeistert ist. Denn Lea hält es hier in der Einrichtung nicht mehr aus, will aber auch nicht nach Hause. So erkauft sie sich für ihre Verschwiegenheit einen Schlafplatz in Jays WG. Für beide eine große Herausforderung, denn Lea leiden an einer Zwangsstörungen, die ihr ganzes Leben bestimmt. Die WG von Jay ist alles als Vorzeigbar und zudem ist Jay in kriminelle Geschäfte verwickelt, die ihm das Leben schwer machen.  In all dem Chaos kommen sich die beiden dann doch tatsächlich näher, trotz ihrer so grundlegend verschiedenen Leben.

Der Klapptext für dieses Buch klingt einfach nur super interessant, eine junge Frau mit Zwangsstörungen und ein Möchtegerne-Krimineller klang für mich nach einem wirklich ungewöhnlichem Paar. Die Autorin setzt sich mit dem ersten Thema auf eine sehr humorvolle Weise auseinander.  Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Jay und Lea erzählt. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein, aber das macht ja den ganzen Reiz an dieser Geschichte aus. Jay ist ein richtiger Bad Boy, er ist ein richtiger Weiberheld und hat auch noch eine Karriere als Drogendealer begonnen. Und dann taucht da Lea in seinem Leben auf, so gar nicht sein Typ und mit einer richtigen Zwangsstörung. Mir hat diese Geschichte unheimlich gut gefallen, gerade wegen dieser besonderen Situation der beiden.

Jeder der gerne ungewöhnliche Liebesgeschichten mag, wird hier auf seine Kosten kommen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

1 Kommentar:

  1. Ich mochte die nachvollziehbare Entwicklung der beiden. ;-)
    Liebe Grüße,
    Hibi

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