30. März 2016

Eine Liebe zwischen Unsterblichkeit und Tod (Verwandte Seelen 1) von Nica Stevens (Hörbuch)



Klappentext: 
Die neunzehnjährige Samantha ist schon ihr ganzes Leben lang auf der Flucht, denn sie ist ein Mensch und hat in den Augen der Unsterblichen nicht das Recht, über sich selbst zu bestimmen. Eines Tages fällt sie dem Unsterblichen Jake McAlaster in die Hände. Ihr Schicksal scheint besiegelt. Doch anstatt sie dem obersten Clanführer auszuliefern und sie in die Versklavung zu schicken, beschützt er sie. Zwischen den beiden entwickelt sich eine gefährliche Zuneigung. Aber Liebe zwischen Unsterblichen und Menschen ist streng verboten. Und ein Verstoß gegen dieses Gesetz würde einen Krieg entfesseln. Kann es für Samantha und Jake überhaupt eine gemeinsame Zukunft geben?
Quelle: Autorenseite

Meine Meinung:
Samantha ist schon ihr Leben lang auf der Flucht. Gemeinsam mit ihren noch lebenden Verwandten leben sie im Verborgenen vor den Unsterblichen in einem kleinen Dorf, immer auf der Hut, dass man sie nicht entdeckt. Denn die Menschen müssen sich eigentlich den Unsterblichen unterwerfen und nach deren Regeln lesen. Leider wird ihr Dorf von Unsterblichen angegriffen und bei ihrer Flucht wird Sam von den anderen Mitgliedern des Dorfes getrennt. Nur ihre beste Freundin mit ihrem Bruder und dessen Freund scheinen entkommen zu können. Sie werden von den Rebellen aufgenommen und dort begegnet Sam das erste Mal den Unsterblichen Jake. Vom ersten Moment fühlt sich Sam zu ihm hingezogen. Aber eine Beziehung zwischen den beiden ist verboten.

Erst einmal muss ich sagen, dass das Hörbuch wirklich toll vorgelesen wird. Die Sprecherin passt unheimlich gut und macht ihre Sache hervorragend. Die Handlung fängt auch ganz vielversprechend an, lässt aber leider kontinuierlich nach.
Erzählt wird die Handlung aus der Sicht der 19-jährigen Samantha kurz Sam. Als Handlungsort hat die Autorin ein mittelalterliches Setting erwählt, wobei der Ort selbst nimmt genau benannt wird. Das ist eine Sache, die mich etwas gestört hat. Denn die Autorin hat für ihre Charaktere dann sehr "weltliche" Namen gewählt, was nicht wirklich zu einem Fantasybuch passt. Ich hätte mir gewünscht, dass man mehr die Gegend beschreibt oder genauer darauf eingeht.
Hauptthema ist der Konflikt zwischen den Sterblichen und den Unsterblichen. Die Unsterblichen sind den Menschen überlegen, sehen natürlich alle umwerfen aus und haben besondere Fähigkeiten. Außerdem hat ihr Blut heilende Wirkung. Das hat sich für mich einfach zu sehr nach Vampir angehört. Man hatte das Gefühl, die Autorin will etwas Neues erfinden, greift dabei aber zu sehr auf altbekannte Dinge zurück.
Mitten in den Konflikt zwischen den Unsterblichen und Sterblichen begegnen sich Sam und Jake, die wie kann es auch anders sein, Seelenverwandte sind. Eine Beziehung zwischen den beiden ist verboten und es dauert auch relativ lange bis sie dann endlich zusammen kommen. In der Zwischenzeit schmachten sich die beiden extrem an. Dabei wiederholt die Autorin ständig, wie gut Jake doch aussieht und wie sehr Sam sich nach ihm sehnt. Und natürlich obligt es Sam, den Konflikt zwischen den beiden Völkern zu beizulegen. Ihr dürft mich jetzt nicht falsch verstehen, das Hörbuch war grundsätzlich nicht schlecht, aber für mich gab es einfach zu viele Klischees und zu viel Liebe. Die Handlung ist übrigens abgeschlossen, es gibt aber noch 2 weitere Teile, die ich aber nicht mehr hören werde. Von mir gibt es 3 von 5 Punkte. 

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