2. März 2016

Belle - Der Fluch von Balmoral Castle von Conny Amreich



Klapptext:
Schottland, 1877: In den nebelverhangenen Highlands stürzen die 16-jährige Belle Mc Bean und ihr Vater mit der Kutsche in den Abgrund und finden sich in den Fängen einer mysteriösen Kreatur im verfallenen Kinord Castle wieder. Auf Belles Drängen hin lässt der Schlossherr ihren kranken Vater frei, sie selbst jedoch muss seine Gefangene bleiben…
Quelle: dtv

Meine Meinung:
Belle McBean wollte schon immer Tierärztin werden, genauo wie ihr Vater. Deshalb verkriecht sie sich lieber hinter Büchern und begleitet ihren Vater bei seiner Arbeit. Als ihr Vater an den Hof der Königin gerufen wird, kommt sie natürlich mit. Der Hofveterinär ist nicht vor Ort und ihr Vater ist der einzige Tierarzt weit und breit. Auf den Rückweg hat ihre Kutsche aber einen Unfall und ihr Vater wird verletzt. Der Schloßherr von Kinrod Castle nimmt die beiden gefangen, weil sie nun sein Geheimnis kennen, seine wahre Gestalt als Untier. Belle bittet ihn, ihren Vater gehen zu lassen und sie wird bei ihm bleiben.

Wem der Klapptext bekannt vor kommt, liegt hier genau richtig. Die Autorin präsentiert uns hier ihre eigene Variante von die Schöne und das Biest und entführt uns dafür nach Schottland ins Jahr 1877. Belle ist hier eine junge Frau, die unbedingt Tierärztin werden will und sich Tieren eher verbunden fühlt als Menschen. Das Biest ist ein junger Mann, der im Krieg furchtbare Dinge getan hat und verflucht wurde. Erzählt wird das Ganze aus verschiedenen Perspektiven, wobei Belle natürlich die Hauptfigur ist. Es gibt neben der Liebesgeschichte noch einen Frauenmörder, der sein Unwesen treibt und den es zu stellen geht.
Mir hat diese Geschichte unheimlich gefallen und jeder der gerne Märchenadaptionen mag, wird auch dieses Buch mögen.

Von mir gibt es die volle Punktzahl.

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