27. Februar 2016

Anima: Schwarze Seele, weißes Herz vom Kim Kestner



Klapptext: 
Für Abby ist es die schönste Zeit des Jahres! Jeden Sommer verbringt sie mit ihrer Familie die Ferien im Nationalpark Acadia. Doch diesmal wird die Idylle überschattet: Der zur Unterhaltung engagierte Magier Juspinn fasziniert die Feriengäste nicht nur mit seiner Show – er scheint sie zu manipulieren. Mit Schrecken muss Abby feststellen, wie sich ihre Familie und Freunde mehr und mehr zum Schlechten verändern. Besonders ihre Schwester Virginia ist auf einmal wie von Sinnen. Abby selbst spürt nicht nur die Anziehungskraft des Fremden, sondern auch die Gefahr, die von ihm ausgeht. Juspinn scheint auf der Suche zu sein, nach etwas, das nur sie ihm geben kann. Die Geschichte einer undenkbaren Liebe im Kampf gegen die größten Mächte der Welt.
Quelle: Arena Verlag

Meine Meinung:
Wie jedes Jahr fährt Abby in den Ferien gemeinsam mir ihren Eltern und ihrem Schwester Virgina in den Nationalpark Acadia. Acadia ist für Abby und ihre Eltern fast so etwas wie ein zweites Zuhause geworden. Abbys Vater arbeitet in der Zeit als Reverend dort und ihre Mutter lebt ihre Hippie-Seite völlig aus. Nur Virginia hasst die Urlaube dort. Nur ist dieses Jahr irgendwie alles anders, die Leute benehmen sich komisch und ihre schlechten Eigenschaften kommen mehr und mehr zum Vorschein. Das ganze scheint etwas mit dem geheimnisvollen Juspinn zu tun haben, den das Hotel als Magier engagiert hat. Zu dem fühlt sich Abby sehr hingezogen und sie kann sich nicht erklären warum. Eher sich Abby versieht, befindet sie sich in einem Kampf zwischen Gut und Böse, der ihr ganzen Leben verändert wird.

Dieses Buch ist mir natürlich durch das interessante Cover aufgefallen. Gerade die Schlichtheit hat mir sehr gut gefallen. Ich war mir nicht sicher, was mich bei diesem Buch erwartet, wobei das Cover schon ein wenig verraten hat worum es geht und ich eine Vermutung hatte. Diese wurde dann auch zumindest teilweise bestätigt.
Erzählt wird das Ganze fast überwiegend aus der Sicht von Abby. Die Handlung ist in zwei Abschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt lernen wir Abby und ihre Familie kennen. Ihr Vater ist Reverend, ihre Mutter ein Hippie und ihre Schwester eine richtige Diva, die nur als sich selbst denkt. Abby kann man nur als völlig reine Seele bezeichnen, sie sieht in allem das Gute und versucht allen zu helfen. Außerdem verfügt sie über eine besondere Gabe, die in der Handlung eine sehr wichtige Rolle spielt. Manchem Kapitel werden dann aber auch aus der Sicht von Juspinn erzählt, der trotzdem immer sehr undurchsichtig bleibt. Das Zusammentreffen läuft recht typisch ab. Juspinn sieht einfach nur unbeschreiblich gut aus, Abby hingegen eher durchschnittlich. Juspinn gibt sich sehr geheimnisvoll und man erfährt erst später mehr über ihn.
Im zweiten Abschnitt des Buches weiß der Leser dann wer Juspinn ist bzw. was Juspinn ist und auch Abbys Geheimnis wurde gelüftet. Die beiden müssen gezwungenermaßen zusammenarbeiten und die Anziehung ist sehr groß. Juspinn bleibt undurchsichtig und seine Motive immer ein Rästel. Ich hätte mir mehr Kapitel aus seiner Sicht gewünscht, um mehr über seine Gefühle zu erfahren.
Die Liebesgeschichte steht im Mittelpunkt der Handlung und spielt eine sehr große Rolle. Die Autorin hat das ganze sehr spannend umgesetzt. Die Liebesgeschichte war nie zu kitschig, was ich sehr wichtig finde bei solchen Büchern.

Insgesamt kann man dem Buch einfach nur die volle Punktzahl geben. 

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