4. Januar 2016

Die heimliche Tochter von Georgiana Rose



Klapptext: 
Kalkutta 1818: Janes Ehemann, Major Alan Hamilton, kommt in Indien bei einem Militäreinsatz ums Leben. Mit ihren erwachsenen Kindern Gordon und Helen kehrt sie nach England zurück. Bald darauf laden ihre Schwiegereltern Lord und Lady Hamilton sie ein, zur Saison nach London zu kommen. Aber nicht nur Freundschaft und Liebe begegnen ihnen in London, sondern ebenso Kummer und Enttäuschung. Die Ereignsse erreichen ihren dramatischen Höhepunkt, als etwas eigentlich Unmögliches geschieht und Jane zudem eine erstaunliche Wahrheit erfährt. Erst jetzt erkennt Jane, welch überwältigenden Einfluss Liebe, Betrug und Verrat auf ihr vergangenes und gegenwärtiges Leben haben. Ihr jüngst gefundenes Liebesglück und alle Zukunftspläne drohen komplett zu scheitern. Innerlich zerrissen steht Jane vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens.
Quelle: Autorin

Meine Meinung:
Jane lebt mit ihrem Mann, Alan Hamilton, einem Major, in Kalkutta. Sie hat zwei Erwachsene Kinder und und ihre Eher ist eher von Respekt als von Liebe geprägt. Als ihr Mann bei einem Einsatz ums Leben kommt, beschließt sich, mit ihren Kindern nach London zu reisen. Eine beschwerliche und lange Reise für alle. In London angekommen wird sie von der Familie Alans aufgenommen und ihre Tochter Helen in die Gesellschaft aufgenommen. Ihr Sohn bereitet ihr da mehr Sorgen, denn er genießt das zügellose Leben eines Gentlemens in vollen Zügen. Womit Jane so gar nicht rechnet ist, sich noch einmal richtig zu verlieben. Aber genau das passiert, bis ihr neu gefundenes Glück durch ein Familiengeheimnis bedroht wird.

Bei diesem Buch handelt es sich um einen wirklich schönen historischen Liebesroman mit einer sehr realistischen Handlung. Hauptfigur ist die fast 40-jährige Jane Hamilton, die nach dem Tod ihres Mannes ein neues Leben in London beginnt. Wir begleiten sie auf ihrer Reise von Kalkutta nach London. Die Autorin beschreibt sehr ausführlich die Geschichte von Jane, was mir sehr gut gefallen hat. Besonders gut fand ich, dass die weibliche Hauptfigur bereits einmal verheiratet war und schon eine gewissen Spanne an Lebenserfahrungen aufweisen kann. Die Liebesgeschichte ist eher ruhig, aber dafür sehr schön und sehr romantisch. Aber auch sehr dramatisch, denn die Autorin lässt ihre Protagonisten wirklich sehr leiden.

 Mich konnte diese schöne Geschichte überzeugen und ich vergebe die volle Punktzahl. 

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