10. Januar 2016

Die Chroniken der Fae 1. Aus Papier und Asche von Ruth Frances Long



Klapptext:
Izzy traut ihren Augen kaum, als sie mitten in Dublin einen Engel sieht. Oder ist es bloß ein Graffiti? Als sie ein Foto machen will, wird ihr prompt das Handy gestohlen. Und dann überschlagen sich die Ereignisse, denn auf der Jagd nach dem Dieb stolpert sie in eine völlig andere Welt – ins Schattenreich Dubh Linn, wo die Fae über die Menschen wachen und ganz eigene Pläne mit ihnen verfolgen. Besonders mit Izzy: Nach ihrer unfreiwilligen Entdeckung liegt ihr Leben in der Hand des Fae-Kriegers Jinx. Doch auch Jinx entdeckt durch Izzy eine neue Welt – und plötzlich befinden sich die beiden in einem atemberaubenden Wettlauf zwischen den Fronten …
Quelle: cbt Verlag

Meine Meinung:
Izzy lebt mit ihren Eltern in Dublin und führt ein völlig normales Leben. Bis sie eines Tages mitten in der Stadt einen Engel sieht, zumindest denkt sie es war ein Engel. Von da an ändert sich ihr Leben völlig, denn plötzlich sind ganz viele Leute hinter ihr die alle nicht menschlich sind. Izzy wird eine Welt neben ihrer offenbart, die Welt der Fae. Izzy gerät zwischen die Fronten verschiedener Fae-Angehöriger und trifft auf Jinx, einen Fae-Krieger, bei dem sie nicht weiß, ob sie ihm trauen kann.

Bei dem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Reihe, in der die 16-jährige Izzy im Mittelpunkt der Handlung steht. Zuerst scheint Izzy ein völlig normales Mädchen zu sein, was sich dann aber recht schnell ändert. Sie entdeckt das Reich Dubh Linn, das direkt neben unserer Welt existiert. Ich muss gestehen, dass ich anfangs etwas Schwierigkeiten mit dem Schreibstil der Autorin hatte, der ist nämlich sehr ungewöhnlich. Sie erzählt sehr ausschweifend, was zuerst gar nicht so richtig zur Handlung passt. Erst als ich mich an diesen Schreibstil gewöhnt habe, konnte mich die Geschichte dann doch in ihren Bann ziehen. Die Autorin präsentiert uns hier eine Welt, die oft gefühlskalt und emotionslos erscheint. Die Fae werden in verschiedene Unterarten einsortiert, an der Spitze ist der Adel, der die anderen beherrscht. Jinx gehört einer sehr niedrigen Kategorie an und ist nichts weiter als eine Sklave, der Befehle ausführen muss. Die Handlung ist teilweise recht brutal und insgesamt eher düster, was mir persönlich gut gefallen hat. Ich mag es, wenn die Fae wie hier dargestellt werden.  Die Liebesgeschichte nimmt natürlich einen großen Part ein, wobei es zuerst gar nicht so gut für die beiden aussieht, weil sie so unterschiedlich sind.
Zum Glück gibt es am Ende keinen Cliffhanger, aber die Handlung lässt genügend Raum für eine Fortsetzung, die ich auf jeden Fall auch lesen werde. Jeder der es mag, wenn die Handlung nicht ganz Mainstream ist, wird hier auf seine Kosten kommen.

Von mir gibt es 9,5 von 10 Punkte.

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