6. Dezember 2015

Die Nacht der Tausend Farben: Tödliche Elemente von Claudia Rehm



Klapptext: 
Emma ist eine Formwandlerin und darf sich so wie alle weißen Magier in ihrem sechzehnten Lebensjahr zum ersten Mal in ihre tierische Gestalt transformieren. Doch die feierliche Wandlungszeremonie bringt Emma plötzlich in Lebensgefahr. Anstatt sich wie ihre Mitschüler in ein Tier zu transformieren, verwandelt Emma sich in das Element des Feuers und erhält damit eine seltene Gabe, die eine Gefahr für andere Magier ist. Ihre Freunde, Mitschüler und Lehrer wollen Emma lieber tot sehen, als diese gefürchtete Fähigkeit in ihr reifen zu lassen. Als Harris, ein junger, schwarzer Magier rettend die Hand nach Emma ausstreckt, sieht es so aus, als wäre ihre einzige Chance zu überleben die, sich von der weißen Magie abzuwenden und Zuflucht auf der schwarzen Seite der magischen Künste zu suchen. Die Ausgelassenheit und Freiheit, die Emma im Reich der schwarzen Magie erlebt, sagen ihrem abenteuerhungrigem Charakter sofort zu. Sie findet nicht nur an ihrem Zufluchtsort auf der schwarzen Seite der magischen Künste, sondern auch an Harris, schnell Gefallen. Schon bald jedoch trifft Emma im Reich der schwarzen Magie auf den einzelgängerischen Caven und findet heraus, dass nicht alles an Harris so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Als Caven kurz darauf spurlos verschwindet, muss Emma sich entscheiden, auf welcher Seite der Magie sie nun tatsächlich stehen will. Auf der Seite der weißen Magie, wo man sie fürchtet und ihr nach dem Leben trachtet, oder auf der Seite der schwarzen Magie, wo Emma sich plötzlich mit einer noch viel größeren Gefahr konfrontiert sieht, als der getötet zu werden.
Quelle: Rezi-Suche

Meine Meinung:
Emma ist eine junge Formwandlerin, die kurz vor ihrer ersten Transformation, ein besonderes Ereignis, das über die Zukunft des Formwandlers entscheiden wird. Dementsprechend aufgeregt ist sie. Dann geschieht das Unmöglich, Emma transformiert sich nicht in ein Tier sondern in ein Element, das Feuer. Leider sehen die Formwandler das ganze alles andere als positiv und von nun an ist Emma auf der Flucht vor ihrem eignen Volk. Einzig ihr Bruder Robin hilft ihr, aber auch er muss zurück zu seinem Volk. Da taucht Harris auf, eine schwarzer Magier und bietet ihr an, sie mit in sein Reich zu nehmen. Hier soll sie vom Fürsten der schwarzen Magier persönlich ausgebildet werden. Da ihr sonst wenig Möglichkeiten offen stehen, geht sie mit ihm mit und muss feststellen, dass sie nicht das einzige Element, das in der Nacht der Tausend Farben entstanden ist. Sie fragt sie warum das so ist und was der Fürst mit den Elementen vor hat. Wem kann sie trauen?

Bei dem Buch handelt es sich um den 1. Teil eine Reihe rund um die Formwandlerin Emma. In Emmas Welt gibt es für alle jungen Formwandler einen besonderen Tag nämlich die Nacht der tausend Farben. An diesem Tag entscheidet sich in was für ein Tier sich die Wandler wandeln. Interessant finde ich, dass die Gestalt sich nach dem Charakter des Menschen richtet und dann auch für das weitere Leben des Wandlers bestimmend ist.
Erzählt wird das ganze aus der Sicht von Emma. Sie ist ein sympathischer Charakter. Die Transformation in eine Element war auch für sie nicht einfach, jetzt versucht sie aus der Situation das beste zu machen. Von ihrem eignen Volk gejagt,  flieht sie zu den schwarzen Magiern, aber auch hier wird sie nicht wirklich freudig aufgenommen. Auch von ihrer Familie getrennt zu sein, fällt ihr nicht leicht. Diese Zerrissenheit hat die Autorin sehr gut dargestellt. Die Handlung spielt überwiegend in der Welt der schwarzen Magier. Der Fantasy-Anteil ist recht hoch, was mir sehr gut gefallen hat. Emma kann niemanden wirklich trauen, aber trotzdem entwickelt sich eine Art Freundschaft zwischen ihr und Harris, aus der sogar romantische Gefühle entstehen. Zwar ist die Liebesgeschichte nicht zentrales Thema, spielt eine wichtige Rolle in der Handlung.

Mich konnte diese Geschichte überzeugen und ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung. Von mir gibt es 9 von 10 Punkte. 

1 Kommentar:

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