12. November 2015

Magisterium: Der kupferne Handschuh von Holly Black und Cassandra Clare (Hörbuch)



Klapptext:
Callum hat die erste Pforte durchschritten: Jetzt kann ihm niemand mehr seine Zauberkräfte nehmen. Das zweite Schuljahr steht an, doch schon wieder liegt das größte Abenteuer für Call außerhalb des Magisteriums. Er muss herausfinden, welche Rolle sein Vater Alastair bei all dem gespielt hat, was kurz nach Calls Geburt beim Eismassaker passiert ist. Kann es sein, dass Alastair ein Verbündeter des Feindes ist? Was bedeutet das für Callum? Und wem kann er jetzt überhaupt noch vertrauen?
Quelle: Lübbe Audio

Meine Meinung:
Es sind Ferien und Callum befindet sich bei seinem Vater Alaistair. Das geht leider nicht gut und schnell bricht ein großer Streit zwischen den beiden aus. Es geht sogar so weit, dass Callum von zu Hause abhaut und bei Tamara untertaucht. Hier verbringt er den Rest der Ferien bis das neue Schuljahr wieder anfängt. Aber der Streit zwischen Callum und seinem Vater spielt immer noch eine Rolle und Callum hat den Verdacht, dass sein Vater ein magisches Artefakt aus dem Magisterium gestohlen hat. Was hat sein Vater vor? Steht er mit dem Feind im Bunde? Callum und seine Freunde machen sich auf dem Weg, um das heraus zu finden und geraten in große Gefahr.

Auch der 2. Teil dieser Reihe wird wieder von Oliver Rohrbeck vorgelesen, der seine Sache unheimlich gut macht. Ich mag es wirklich, ihm zuzuhören. Spannend geht der 2. Teil weiter. Callums großes Geheimnis spielt dieses Mal eine sehr wichtige Rolle. Callum fragt sich immer wieder, ob er es seinen Freunden erzählen soll und wie sie darauf reagieren werden. Die Autorinnen lassen sich wieder einiges einfallen und zwischendurch hatte ich das Gefühl, ich bin bei den Transformers gelandet :) Die Freundschaft zwischen Erin, Tamara und Callum spielt eine sehr wichtige Rolle und wird auf eine harte Probe gestellt. Insgesamt konnte mich auch dieser Teil wieder überzeugen und bekommt die volle Punktzahl von mir .

Kommentare:

  1. Hattest du beim Lesen nicht das Gefühl, dass es paralellen zu Harry Potter gibt? Ich habe mich bisher immer davor gescheut, diese Bücher zu lesen, weil ich immer wieder etwas von den Vergleichen zu Harry Potter las. Und ehrlich, an Harry Potter kommt nix ran. Und auch wenn ich so deine Rezi lese... irgendwie erinnert mich das ein wenig an Teil 3 der Reihe... "Harry Potter und der Gefangene von Askaban". Harry flüchtet da ja auch von seinem Zuhause...

    Mich interessiert da einfach mal deine ehrliche Meinung.

    LG

    Lady

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    1. Ich mag es ja grundsätzlich nicht, wenn man Buchreihen miteinander vergleich. Auch Frau Rowling hat das Thema Zauberlehring nicht erfunden, vor ihr haben schon viele andere über dieses Thema geschrieben, nur nicht so erfolgreich wie sie. Ich mag Harry Potter auch sehr und würde die beiden Serien einfach nicht vergleichen.

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  2. Da möchte ich auch kurz etwas sagen.

    Wie Letanna sagt, hat es vor HP ja auch schon andere Zaubergeschichten gegeben. Terry Pratchetts Rincewind zB, der auch in einer Zauberschule war, der auch mit Hilfsmitteln fliegen konnte. Trotzdem habe ich mich an der Tatsache nie gestört. Es gibt zwischen HP und Rincewind genug Unterschiede um beides getrennt genießen zu können.

    Magisterium und HP sind sich tatsächlich ähnlicher im Aufbau der Geschichte, aber in genug anderen Dingen eben so unterschiedlich wie Hund und Katze. Beides tolle Tiere, beide 4 Pfoten, Fell und Schwanz und doch nicht gleich.
    Callum Hunt ist ein Miesepeter, der lieber als erster beißt, bevor er sich beißen lässt. Sehr unsicher und schnell dabei, anderen Gemeinheiten zu unterstellen, weil er durch seine körperliche Behinderung bisher das perfekte Opfer war für Mitschüler. Das Zähne zeigen lässt er sich aber nie nehmen.

    Er wird auch an der Zauberschule nicht der heimliche Held, dem alle auf die Schulter klopfen wollen. Keiner starrt auf seine Narben und will sofort sein Freund sein. Weil er ein Niemand ist. Er hat nichts zum Angeben. Das hat HP auch nicht getan, aber bei Dumbledore und Hagrid hatte er immer einen Stein im Brett, er hatte einen super Besen und eine beeindruckende Schneeeule und dann noch einen Haufen Gold. Callum Hunt hat einen komischen Vater, der sich von der Zauberei abgewandt hat und sonst eigentlich nichts. Antiheld durch und durch.


    Es gibt Parallelen, aber zumindest mich hat die Story genug gefesselt, dass ich nicht alle Ähnlichkeiten aufrechnen musste, denn es gibt genug Individualität. Es lohnt sich definitiv.

    LG
    Katja

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