31. Oktober 2015

Talon - Drachenzeit von Julie Kagawa



Klapptext:
Strand, Meer, Partys – einen herrlichen Sommer lang darf Ember Hill das Leben eines ganz gewöhnlichen kalifornischen Mädchens leben! Danach muss sie in die strenge Welt des Talon-Ordens zurückkehren – und kämpfen. Denn Ember verbirgt ein unglaubliches Geheimnis: Sie ist ein Drache in Menschengestalt, auserwählt, um gegen die Todfeinde der Drachen, die Krieger des Geheimordens St. Georg, zu kämpfen. Garret ist einer jener Krieger, und er hat Ember sofort als Gefahr erkannt. Doch je näher er ihr kommt, umso mehr entflammt er für das ebenso schöne wie mutige Mädchen. Und plötzlich stellt er alles, was er je über Drachen gelernt hat, infrage …
Quelle: Heyne Verlag

Meine Meinung:
Die Zwillinge Ember und Dante dürfen endlich die Strenge Welt des Talon-Ordens verlassen. Gemeinsam mit zwei Menschen leben sind jetzt am Strand von Kalifornien und lernen, sich den Menschen anzupassen. Darauf wurde sie im Orden trainiert und können jetzt ihr Erlerntes anwenden. Ember und Dante sind Drachen in Menschengestalt, was niemand wissen darf. Denn da gibt es den Geheimorden St. Georg, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, alle Drachen zu töten.
Ember findet sich schnell zurecht und genießt die neue Freitheit sehr. Dann taucht der Einzelgänger Riley auf und behauptet, dass Talon einiges vor ihr verbirgt. Ember ist verwirrt und fängt selbst an, Nachforschungen anzustellen. Zu allem Überfluss verliebt sie sich auch noch in den Garret, ohne zu ahnen, dass dieser ein Krieger des Geheimorden St. Georg ist.

Ich muss gestehen, dass die Autorin mich bisher mit ihren anderen Reihen nicht überzeugen konnte. Aber der Klapptext hier klang einfach viel zu vielversprechend, also habe ich es noch einmal versucht. Drachen in Büchern mag ich wirklich gerne und tatsächlich konnte die Autorin mich mit diesem Auftakt überzeugen. Ein wenig hat die Geschichte mich an die Firelight-Reihe von Sophie Jordan erinnert. Das Konzept ist hier ähnlich und es gibt einige Parallelen.
 Die Handlung wird aus den Perspektiven von Ember, Dante, Garret und Riley erzählt, was ich schon mal sehr spannend fand. Außerdem erfährt man so auch, was die anderen Charaktere denken und die Handlung bleibt sehr abwechslungsreich. Ember ist ein starker Charakter, den ich sofort mochte. Der überwiegenden Teil der Handlung wird aus ihrer Sicht erzählt. Dann wären da ja noch Garret und Riley. Leider hat sich hier doch tatsächlich im Laufe der Handlung so etwas wie eine Dreiecksgeschichte entwickelt, was ich wirklich nicht mehr mag.  Der menschliche Teil von Ember fühlt sich zu Garret hingezogen, der Rache zu Riley. Garret ist der jugendliche tortured Hero, dessen Eltern von Drachen getötet wurden. Jetzt besteht seine einzige Aufgabe darin, Drachen zu töten. Riley ist ein relativ alter Drache, der ein wenig wie ein Bad Boy rüber kommt. Zwei sehr unterschiedliche Charaktere, die ich beide sehr interessant fand.
Trotz meiner Kritik konnte mich das Buch aber letztendlich völlig überzeugen und bekommt die volle Punktzahl von mir.

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