14. Oktober 2015

Scherben der Hoffnung von Nalini Singh



Klapptext: 
Mit pochendem Schädel und seiner mentalen Kräfte beraubt, erwacht der Pfeilgardist Aden in einer finsteren Zelle. Allein der Versuch, mit dem Medialnet Kontakt aufzunehmen, verursacht unerträgliche Schmerzen. Seine Entführer haben auch Zaira in ihre Gewalt gebracht, eine seiner erfahrensten Kommandantinnen und die Frau, der sich Aden seit seiner Kindheit am meisten verbunden fühlt. Gemeinsam gelingt den beiden die Flucht, doch sie finden sich verletzt und orientierungslos in einer unwirtlichen Landschaft fernab der Zivilisation wieder. Auch wenn Zairas Kräfte schwinden, kommt Aufgeben für Aden nicht in Frage. Denn seine Feinde haben es nicht nur auf ihn, sondern auf die Vernichtung der gesamten Pfeilgarde abgesehen, und als deren Anführer ist er fest entschlossen, diejenigen zu retten, die unter seinem Schutz stehen …
Quelle: Egmont Lyx

Meine Meinung:
Die Pfeilgardisten Aden und Zaira wurden von Unbekannten überwältigt und entführt. Jetzt sitzen sie beiden in einer dunklen Zelle und versuchen mit dem Medialnet in Kontakt zu treten, was leider nicht funktioniert. Trotz schwerer Verletzungen gelingt ihnen die Flucht. Sie finden Unterschlupft bei einem Rudel Gestaltenwandler, um dort ihre Verletzungen zu heilen. Natürlich stellt sich Aden die Frage, wer sie entführt hat und warum. Hinter der Entführung steckt ein politischer Komplott, der es auf die Pfeilgardisten abgesehen hat und Aden will die Hintermänner finden.

Ich muss gestehen, dass mich das erste Mal eins der Bücher aus dieser Reihe nicht richtig überzeugen konnte. Dabei gehört Nalini Singh zu meinen Lieblingsautoren. Es gibt direkt mehrere Dinge, die mich extrem gestört haben. Fangen wir mit Zaira an. Leider war sie mir wenig sympathisch. Ständig hat sie wiederholt, dass sie ihren Zorn nicht kontrollieren und sie deshalb keine Beziehung führen kann. Das war irgendwann einfach nur noch nervig. Außerdem ist Zaira sehr dominant, was ich bei Frauen gar nicht mag. Aden hat alles versucht, sie davon zu überzeugen, dass sie mit ihm zusammen sein soll. Er hat einfach nicht aufgeben und tat mir manchmal schon leid, wenn sie ihn wieder zurück gewiesen hat. Aus diesem Grund konnte mich die Liebesgeschichte wenig überzeugen.
Die Hälfte des Buches ist gefüllt mit politischen Ränkespielen und Komplotten, was sehr zäh war. Da wird seitenlang diskutiert und geplant und die Spannung bleibt dadurch auf der Strecke. Nachdem die Regierung gestürzt und Silentium gebrochen wurde, führt die Autorin hier eine neue politische Gruppierung ein, die für Ärger sorgt. Was mir wiederum gefallen hat war, dass viele bekannte Charaktere aus den anderen Büchern dabei waren.

Leider hat das aber nicht gereicht, um mich dieses Mal auch zu überzeugen. Von mir gibt es insgesamt 7 von 10 Punkte. 

Kommentare:

  1. Hmpf, das habe ich nun schon mehrfach gehört, das Zaira nicht allzu sympatisch sein soll. Das stimmt mich jetzt doch etwas taurig, denn eigentlich sind Singhs Bücher immer ein Garant für gute Unterhaltung - vor allem durch die guten Protagonisten. Aber trotz allem werde ich natürlich auch diese Geschichte früher oder später lesen und mir mein eigenes Bild machen :).

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  2. Hallo,

    ich fand das Buch extrem gut gelungen. Vor allem das politische Ränkespiel war spannend. So konnte man auch guten Eindruck von anderen Gestaltwandlern erhalten.
    Zaira ist natürlich eine Frau, die nicht ganz einfach ist. Sie ist auch nicht die große Sympathieträgerin, deshalb passt sie aber auch so gut zu Aden, der so ausgeglichen ist. So ergeben sie zusammen ein unschlagbares Paar.
    Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

    lg
    Marie

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