5. September 2015

Waterfall: Band 2 von Lauren Kate



Klapptext: 
Dank Eurekas Tränen hat sich der verlorene Kontinent Atlantis aus der Versenkung erhoben – und mit ihm sein durch und durch böser Herrscher, König Atlas. Jetzt ist Eureka die Einzige, die die Welt vor Tod und Zerstörung retten kann. Zusammen mit dem mysteriösen Ander macht sie sich auf eine atemberaubende Reise, um Solon zu finden – jenen rätselhaften, verschollenen Saathüter, der alle Antworten auf ihre Fragen kennt. Da kommt Eureka hinter ein Geheimnis, das sie vor eine folgenschwere Entscheidung stellt: Ist sie bereit, für den Sieg über Atlas alles aufzugeben – auch die Liebe?
Quelle: cbt

Meine Meinung:
Eureka konnte ihre Tränen nicht zurückhalten, jetzt ist alles überschwemmt und die Welt, wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr. Gemeinsam mit Ander und ihrer restlichen Familie macht sich Eureka auf den Weg zu Solon, einem abtrünnigen Saathüter, der ihr vielleicht helfen kann. Dieser hat tatsächlich viele Antworten für Eureka und es gibt tatsächlich noch eine Chance, die Welt zu retten. Dafür muss Eureka eine schwere Entscheidung treffen

Ich muss ja gestehen, dass ich schon ein wenig Sorge hatte, dass mir das Buch nicht gefallen wird, nachdem ich diese vielen negativen Bewertungen dazu gelesen habe. Den 1. Teil fand ich nach anfänglichen Schwierigkeiten richtig gut und ich wollte natürlich wissen wie es weiter geht. Jetzt wo ich es gelesen habe, kann ich zwar teilweise verstehen, warum es nicht allen gefallen hat, kann aber für mich sagen, dass es mir persönlich sehr gut gefallen hat .
Erst einmal ist die Handlung ist diesem Teil ungewöhnlich und gar nicht mehr mit dem 1. Teil vergleichbar. Die Welt ist überschwemmt, aber wie soll man sich das vorstellen? Die Autorin liefert nicht sehr viele Beschreibungen, was einerseits die Fantasie anregt, aber auch viele Frage aufwirft. Das ganze wirkt fast schon ein wenig abstrakt und surreal. Das trifft nicht nur auf die Welt zu, auch die Charaktere sind teilweise etwas seltsam. Da wäre zum Beispiel Solon oder die Tratschhexen, aber auch Atla und Delphine, die mehr in Rätsel sprechen als das sie wirkliche Informationen liefern. Die Charaktere wirken durch dieses Verhalten manchmal etwas unnahbar und wenig persönlich.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Ander und Eureka rückt mehr in der Hintergrund und es geht hier mehr darum, dass Eureka sich ihrem Schicksal fügen muss. Eureka ist es sehr wichtig, ihren besten Freund Brooks zu retten, was die ganze Handlung über eine sehr wichtige Rolle spielt.
Was mir persönlich jetzt gar nicht gefallen hat war das Ende, ich hätte mir für Eureka einfach ein anderes Ende gewünscht. Auch kommt das ganze sehr abrupt und ich hatte noch viele Frage, die jetzt wohl offen bleiben, weil die Reihe nach diesen beiden Büchern zu Ende ist.

Zwar kann ich verstehen, warum viele Leser das Buch nicht mögen, aber mir hat es insgesamt gefallen und bekommt deshalb 8 von 10 Punkte von mir. 

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