16. August 2015

Die Wächter von Avalon: Trilogie / Die Prophezeiung von Amanda Koch



Klapptext: 
Vertraue darauf, was mit dir geschieht. Trauer. Sehnsucht. Das verraten die Augen der achtzehnjährigen Esmé Breckett – bis sich ihr Leben auf magische Weise verändert. Der Geist von Avalon ruft nach ihr und sie fühlt einen Zauber um sich, der sie auf seltsamem Weg Raven Sutton treffen lässt. Aber wer ist dieser junge Mann, der ihr so seltsam vertraut erscheint? Esmé erfährt von der Prophezeiung der Lichtelfen: Avalon ist in Gefahr und mit der heiligen Insel auch das magische Land Amaduria. Mächtige Feinde bedrohen die Wächter von Avalon, die Erben des großen Merlin. Die schwarzen Alben sind stark, und in einer Vision sieht Esmé Ravens Tod. Das dunkle Grauen greift auch nach ihr. Ist sie wirklich Teil einer Prophezeiung? Kann sie Raven im Zauber der magischen Welt retten?
Quelle: Famila Verlag



Meine Meinung:
Die 18-jährige Esme wird seit einiger Zeit von seltsamen Träumen heimgesucht. Hier trifft sie auf einen Unbekannten, zu dem sie sich sehr hingezogen fühlt und bei dem sie sich geborgen fühlt. Esme hat keine Ahnung was diese Träume beteuen, aber das ganze belastet sie sehr und sie will unbedingt wissen was dahinter steckt. Als sie mit ihrer Familie in deren Landhaus in der Grafschaft Cumbria fährt, kommt sie endlich den Geheimnis endlich auf die Spur. Dieses Geheimnis ist so groß, dass es ihr ganzes Leben verändert wird. Esme ist teil einer alten Prophezeiung, sie soll gemeinsam mit den Wächtern das magische Land Amaduria vor den schwarzen Alben retten. Dabei ist ihr Leben mit dem geheimnisvollen Raven Sutton verbunden, der sie bei dem Kampf unterstützen soll.

Ich habe dieses Buch ja bereits einmal angefangen und wieder abgebrochen, weil ich einfach nicht richtig rein kam. Jetzt hat sich die Gelegenheit ergeben, dass ich es noch einmal bekommen habe und da mir die Grundidee eigentlich gut gefallen habe, habe ich einfach noch einmal versucht es zu lesen. Was soll ich sagen, nachdem ich den 1. Abschnitt durch hatte, hat es mir richtig gut gefallen. Die Handlung konnte mich dann aber irgendwann doch packen, was vor allem daran lag, dass es zwischendurch sehr spannend wird
Bereits beim ersten Versuch war mir Esme nicht von Anfang an sympathisch. Sie ist mir einfach zu wehleidig, es dreht sich in ihrem Leben alles nur um ihre Gefühle, was sehr egoistisch auf mich wirkt. Außerdem finde ich, dass sie sich ihren Eltern gegenüber nicht aufrichtig verhält.
Erzählt wird das ganze aus verschiedenen Perspektiven. Leider wechselt die Autorin oft die Perspektiven mitten im Abschnitt, was mich etwas verwirrt hat. Ich hätte es besser gefunden, wenn das deutlicher getrennt gewesen wäre. Da ist einerseits Emse mit ihrer Familie und zum anderen Raven mit seiner Familie. Raven stammt einer langen Ahnenreihe von Wächtern ab und er wusste schon immer, was ihn erwartet. Emse hingegen hat noch keine Ahnung was sie erwartet. Ihre Selbstfindung befindet sich noch mitten im Prozess und ist ein wichtiges Thema. Es gibt natürlich einen gewissen Romantikanteil, die Beziehung zwischen Raven und Esme spielt eine wichtige Rolle in der ganzen Handlung .

An sich ist die Handlung in sich abgeschlossen. Wie es scheint, steht im 2. Teil ein anderer Charakter im Mittelpunkt, was ich persönlich sehr gut finde. Insgesamt konnte mich das Buch überzeugen und bekommt 8 von 10 Punkte. 

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