23. August 2015

Das Nimbusmädchen: Seelenliebe 1 von Emilly Thompson



Klapptext: 
Die siebzehnjährige Naemi wünscht sich nichts mehr, als einmal die Wärme der Sonne zu spüren. Auch sechzig Jahre nach dem Ausbruch des Yellowstone Supervulkans beherrscht eine Eiszeit die Erde. Für den Scionkrieger Galad zählt dagegen nur eines – das Leben seiner Familie. Um sie zu schützen wird er zum Auftragsmörder des Despoten Tyrzon. Seine neueste Mission: Naemi, die Hüterin der Erde, töten. Sie ist jedoch seine Zwillingsseele, mit der er vor Jahrhunderten einen Liebesbund geschlossen hat. Niemals darf er Gefühle für Naemi zulassen, denn ihre Mutter ist eines seiner Opfer. Die Begegnung mit Galad zieht Naemi in einen Krieg, den nur sie allein mit ihrer Hüterinnen-Gabe entscheiden kann. Das Mädchen sieht sich mit einem Schicksal und Fähigkeiten konfrontiert, von denen sie vorher keine Ahnung hatte und die sie am Ende alles kosten werden.
Quelle: Autorenseite

Meine Meinung:
Naemi will ihren Geburtstag mit ihren Freunden Conrad und Yasmine verbringen, doch ihre Großmutter verbietet ihr, nachts aus dem Hause zu gehen. Als sich Naemi dann doch heimlich raus schleicht, wird sie prompt von einem Unbekannten angegriffen, kann aber entkommen. Der Unbekannte ist Krieger Galad, der im Auftrag von Imperator Tyrzon die Hüterin der Erde töten muss und das ist der Erde Naemi. Diese hatte bisher überhaupt noch keine Ahnung davon, dass sie eine Hüterin ist und muss sich mit ihrem neuen Schicksal erst einmal arrangieren. Galad konnte Naemi nicht töten, weil er festgestellt hat, dass sie seine Zwillingsseele. Jetzt versucht er ihr Vertrauen zu gewinnen, um gemeinsam gegen Tyrzon zu kämpfen.

Wie der Klapptext schon vermuten lässt, gibt es in der Geschichte einen gewissen Anteil an Science Fiction, was ich sehr begrüsst habe. Ich mag Science Fiction nämlich wirklich gerne, nur leider gibt es zu wenig Autorinnen und Autoren, die dieses Thema mit einem Liebesroman mischen, was ich sehr schade finde. Hier hat die Autorin diesen Schritt gewagt und konnte mich mit ihrem Buch überzeugen.
Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Naemi und Galad, wobei die Autorin für den Charakter Naemi die Ich-Perspektive gewählt hat. Das ganze spielt irgendwann in der Zukunft nach einer Naturkatastrophe, die vieles verändert hat. Ein Teil der Bevölkerung lebt unter einer Kuppel, die anderen leben in der Außenwelt. Naemi lebt in der Kuppel und hat noch keine Ahnung davon, was ihr bevor steht. Ich hätte mir zu Naemis Welt ein paar Einzelheiten mehr gewünscht, da hätte die Autorin für meinen Geschmack ruhig etwas ausführlicher sein können.
Naemi führt eher das Leben einer Einzelgängerin, obwohl sie aus einer Familie kommt, die sehr einflussreich ist. Nur ihre Großmutter ist von dieser Familie davon übrig geblieben, die Naemi dann in die Geheimnisse ihrer Familie einweihen muss.
Insgesamt ist das ganze sehr spannend und unheimlich aktionreich, was mir sehr gut gefallen hat. Aber auch die Gefühle kommen nicht zu kurz, wobei die Annäherung zwischen Naemi und Galad eher langsam vonstatten geht. Durch den Perspektivenwechsel weiß man immer was Naemi und Galad gerade durch den Kopf geht und beide haben es nicht leicht. Die Autorin schreckt nicht davor zurück, Familienangehörige sterben und die Charaktere dadurch leiden zu lassen.

Am Ende gibt es dann einen leider einen echt gemeinen Cliffhanger und ich hoffe sehr, dass wir nicht so lange auf die Fortsetzung warten müssen. Von mir bekommt das Buch 9 von 10 Punkte. 

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