5. Juli 2015

Das Licht von Aurora von Anna Jarzab



Klapptext:
Schon immer wollte die 16-jährige Sasha in die Rolle ihrer liebsten Romanheldinnen schlüpfen und Abenteuer in fernen Welten erleben. Nicht ahnend, dass die Geschichten ihres Großvaters über Parallelwelten tatsächlich wahr sind, landet sie plötzlich unfreiwillig in Aurora – einer modernen Monarchie. Neben einem Leben am Hofe erwartet Sasha hier auch die ganz große Liebe. Doch Palastintrigen und Verrat drohen ihre Träume zu zerstören ...
Quelle: Loewe Verlag

Meine Meinung:
Sasha staunt nicht schlecht, als der beliebte Grant sie zum Schulball einlädt. Normalerweise bekommt sie solche Einladungen nämlich nicht. Der Abend fängt ganz normal an, nur verläuft völlig anders als erwartet. Grant nicht nämlich gar nicht Grant, sondern Thomas aus einer Parallelwelt. Er entführt Sasha in seine Welt, weil sie dort die Rolle der entführten Prinzessin Juliana einnehmen soll, zumindest solange bist Juliana den Prinzen von Farnheim geheiratet hat. In Aurora ist alles anders, das Land wird von Königen und Königinnen regiert. Sasha versucht das beste aus der Situation zu machen und hofft natürlich, dass sie bald wieder nach Hause kann. Womit sie gar nicht gerechnet hat ist, dass sie sich verliebt.

Das Buch hat mich auf jeden Fall positiv überrascht. Die Handlung ist alles andere als rosarot und es geht auch gar nicht um die Träume eines kleinen Mädchens, das unbedingt mal Prinzessin sein will. Sasha ist alles andere als freiwillig in Aurora, sie wurde entführt und gezwungen, die Rolle von Juliana zu übernehmen. Die Handlung wird überwiegend aus der Sicht von Sasha in der Ich-Form erzählt, aber zwischendurch auch aus der Sicht von Thomas und Juliana. Am Anfang fand ich das ganze etwas verworren, aber je weiter die Geschichte voran schritt, um so klarer wurde alles. Es gibt jeder Menge Intrigen und jeder scheint jemand anderer zu sein als er vorgibt. Das Konzept mit den Parallelwelten hat mir sehr gut gefallen, die Autorin hat das sehr gut und verständlich erklärt. Was mich persönlich nicht ganz überzeugen konnte, war die Liebesgeschichte. Da ist für mich einfach nicht der Funke übergesprungen. Trotzdem konnte mich die Handlung letztendlich völlig überzeugen. Das Ende ist wirklich gemein. Mir war vorher nicht bewusst, dass es sich bei dem Buch um den 1. Teil einer Trilogie handelt. Ich hoffe sehr, wir müssen hier nicht so lange auf die Fortsetzung warten.

Von mir gibt es 9,5 von 10 Punkten.

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