21. Juni 2015

Sanguineus - Band 1: Gefallener Engel von Ina Linger



Klapptext:
Im Grunde gibt es nichts, was den reichen, arroganten Vampir Jonathan Haynes und die junge, engagierte Anwaltsgehilfin Samantha Reese verbindet – außer dem Verlust seines besten Freundes und ihrer großen Liebe Nathan Phillips. Seit einem Jahr gilt der vampirische Spezialist für heikle Entführungsfälle in San Diego und Umgebung als vermisst und hat dadurch aus zwei Fremden gute Freunde gemacht, die alles daran setzen, ihn wiederzufinden. Als sich nach der langen, vergeblichen Suche nach Nathan endlich eine heiße Spur ausfindig machen lässt, sind Sam und Jonathan gezwungen, ein paar kritische Entscheidung zu fällen, durch die sie sich nicht nur mit den Ältesten des großen Vampirrats anlegen, sondern auch mit einer gefährlichen menschlichen Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die vampirische Gemeinschaft zu vernichten.
Quelle: Autorenseite

Meine Meinung:
Sams Freund der Vampir Nathan ist verschwunden, schon seit einem Jahr und alle Hoffnung, dass er noch lebt, sind fast bei 0 angelangt. Da erhält Jonathen Hayes, der beste Freund von Nathan und ebenfalls ein Vampir Informationen zum Verbleib von Nathan. Die Hinweise deuten darauf hin, dass die Garde, eine Organisation, die sich zur Aufgabe gemacht hat, Vampire zu jagen, hat ihn in die Hände bekommen und anscheinend getötet. Trotzdem will Sam weiter nach ihm suchen, denn immer noch kann sie sich nicht mit seinem Tod abfinden. Gemeinsam mit Jonathen geht sie den Hinweisen nach beide machen eine unglaubliche Entdeckung.

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Mehrteiligen Reihe rund um den Vampir Jonathan Hayes und dessen Freunde. Die Handlung wird in diesem Teil abwechselnd aus der Sicht von Samantha kurz Sam und Jonathan erzählt, wobei die Autorin hier bei Jonathan in der Ich-Perspektive erzählt und bei Samantha in der 3. Person. Einerseits fand ich das sehr gut, weil man so immer wusste, wer gerade dran ist, aber andererseits hat mich das auch etwas verwirrt.
Das Buch fängt mitten in der Handlung an, man findet sich aber recht schnell zurecht. Leider benutzt die Autorin ein Mittel, das ich persönlich überhaupt nicht mag: Rückblenden. Da Nathan seit einem Jahr verschwunden ist, benutzt die Autorin diese Rückblenden, um ihm den Leser näher zu bringen. So schwelgen Sam und Jonathan abwechselnd in Erinnerungen an ihn, was ich nicht so interessant fand. Rückblenden lenken einfach zu sehr von der eigentlichen Handlung ab.
Auch ist die Stimmung insgesamt etwas melancholisch, weil Jonathan und Sam sehr unter dem Verlust von Nathan leiden. Ich mag es eigentlich lieber, wenn es humorvoll ist. Es kann auch ruhig etwas düster und brutal sein, aber das ich nur meine persönliche Meinung. Romantik gibt es auch, aber nur in den Rückblenden zwischen Sam und Nathan.
Trotz meiner Kritik hat mir das Buch durchaus gefallen.  Im letzten drittel ist es dann richtig spannend und das Geheimnis, hinter das Jonathan kommt, ist auf jeden Fall sehr interessant.

Insgesamt vergebe ich 7 von 10 Punkten. 

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