10. Juni 2015

Highland Vampires 1: Liebe ohne Morgen von Gabriele Ketterl



Klapptext: 
Was als harmlose Studienfahrt zu den historischen Stätten Schottlands beginnt, endet für die Studentin Susan in einer unerwarteten Zeitreise. Während der Besichtigung der Ruine von Crichton Castle stürzt sie in eine Bodenspalte und findet sich unversehens im Jahre 1766 wieder. Der charismatische Mann, dem sie in die Arme fällt, stellt sich ihr als Daniel MacFarlane vor. Er ist einer der drei legendären Highlander, dessen unglaubliche Geschichte man ihr noch vor wenigen Stunden als fantastische Legende erzählte. Mit Daniels Hilfe, viel Mut und einer gesunden Portion Galgenhumor macht sich Susan daran, sich mit ihrer neuen Situation anzufreunden, doch die MacFarlanes hüten ein dunkles Geheimnis. Sie sind samt und sonders Vampire – Seelen der Nacht. Ausgerechnet jetzt droht ihre Vergangenheit, sie einzuholen, und das bringt nicht nur die Brüder, sondern auch Susan in tödliche Gefahr.
Quelle: Bookhouse

Meine Meinung:
Während einer Studienfahrt durch Schottland passiert Susan etwas Unglaubliches, sie landet in einem Kerker im Jahre 1766. Dort befindet sich außer ihr noch der gut aussehende Daniel MacFarlane, der kurzerhand mit ihr aus dem Kerker flieht und sie mit nimmt zu seiner Burg. Hier lebt er mit seinen beiden Brüdern Andrew und Stewart. Wie sich herausstellt sind die 3 Vampire und leben bereits seit 200 Jahren. Susan versucht aus der Situation das beste zu machen und findet sich recht schnell zurecht. Ein Widersacher der 3 Brüder wird dann irgendwann auch für Susan eine Gefahr und sie befindet sich plötzlich im Mittelpunkt irgend welcher Intrigen.

Die Autorin mischt hier zwei interessante Genre, zum einen den klassisches Highlander Zeitreiseromane und zum anderen die Vampirliebesgeschichte, was ich sehr gelungen fand. Susan ist eine selbstbewusste junge Frau. Obwohl sie erst Anfang 20 ist, weiß sie genau was sie will und lässt sich wenig sagen. Sie hat ein ziemlich loses Mundwerk und am Anfang so ihre Schwierigkeiten mit der Ausdrucksweise in 1766. Das hat die Autorin sehr humorvoll umgesetzt. Ihr zur Seite gestellt werden die 3 MacFarlane Brüder, alle völlig unterschiedlich in ihrer Art. Susan verliebt sich in Daniel MacFarlene, der sehr zuerst recht förmlich und höflich in seiner Sprache ist. Die Dialoge zwischen den beiden sind sehr witzig, was mir gut gefallen hat.
Für meinen Geschmack sind Susan und Daniel aber einfach zu früh zusammen gekommen, direkt bei ihrer ersten Begegnung küssen sie sich schon, das ging mir einfach zu schnell. Auch das Geheimnis der drei Brüder wird direkt am Anfang gelüftet. Ich hätte es besser gefunden, wenn die Autorin hier etwas mehr Spannung aufgebaut hätte und das ganze erst viel später bekannt gegeben hätte.

Das Ende ist wirklich gemein, es gibt einen fiesen Cliffhanger und ich würde jetzt gerne sofort weiter lesen. Insgesamt bekommt das Buch von mir 8 von 10 Punkte. 

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