20. März 2015

Dunkelsprung: Vielleicht kein Märchen von Leonie Swann (Hörbuch)



Klapptext: 
Julius Birdwell, Goldschmiedemeister, Flohdompteur und unfreiwilliger Einbruchkünstler, wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich eine ruhige, unbescholtene Existenz führen zu können. Doch als seine Flohartisten einem plötzlichen Nachtfrost zum Opfer fallen und die geheimnisvolle Elizabeth Thorn in sein Leben tritt, überstürzen sich die Ereignisse. Ein Magier wird ohnmächtig, eine alte Dame macht sich in einem gestohlenen Lastwagen davon, ein Detektiv mit Konzentrationsstörungen findet zu einem ungewöhnlichen Haustier. Und plötzlich steht Julius vor einer Reihe ungelöster Fragen: Wie befreit man eine Meerjungfrau? Wie viele Flöhe passen auf eine Nadelspitze? Und warum ist das Leben trotz allem kein Märchen? Julius bleibt nichts anderes übrig, als sich weit über den Tellerrand seiner Welt hinauszulehnen und den Sprung ins Unbekannte zu wagen. Ein phantastisches Abenteuer beginnt …
Quelle: Der Hörverlag

Meine Meinung:
Julius Birdwell hat einen recht ungewöhnlichen Beruf, er ist Flohdompteuer und liebt seinen Job wirklich. Als er eines Tages verwirrt in der Nähe eines Flußes aufwacht, muss er feststellen, dass er einer Meerjungfrau versprochen hat, deren Schwester zu suchen. Gemeinsam mit der seltsamen Elisabeth macht er sich auf die Suche nach Rose, einer alten Dame, die anscheinend mehr über den Verbleib dieser Meerjungfrau weiß. Die Hinweise führen zu einem gewissen Fox, hinter dem auch der Detektive Green her ist.

Das Hörbuch lässt mich sehr verwirrt zurück. Ich habe selten so eine seltsame Story gehört, dabei mag ich es für gewöhnlich schräg oder ungewöhnlich. Aber hier hat die Autorin für meinem Geschmack zu sehr übertrieben. Mir ist ist es jetzt sogar schwer gefallen, die Handlung mit  mit meinem Worten zu formulieren, weil ich es wirklich schwierig finde zu beschreiben, worum es eigentlich ging.
Was ich erst einmal vermisst habe, war ein eindeutiger Hauptcharaktere. Die Handlung wird eine zeit lang aus der Sicht von Julius Birdwell erzählt, wechselt dann zu Green, wodurch Julius irgendwie zu einer Nebenfigur wird. Insgesamt sind die Figuren sehr ungewöhnlich und sehr überzogen dargestellt. Julius z. B. verwandelt sich im der Laufe der Handlung fast selbst in einen Floh, zumindest was seine Verhaltensweise betrifft, was ich schon sehr bizarr fand. Auch Green benimmt sich sehr seltsam, fast wirkt er ein wenig schizophren. Dann ist da noch die seltsame Elisabeth. Bei ihr habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was sie eigentlich genau will und auf welcher Seite sie steht. Keiner der Charaktere ist mir irgendwie ans Herz gewachsen, dafür waren sie einfach zu seltsam. Am Ende war ich einfach nur froh, dass es vorbei war.

Leider kann ich nur 5 von 10 Punkten geben. 

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