4. Januar 2015

Grotesque von Paige Morgan



Klapptext: 
Als die junge Ingrid nach Paris kommt, um sich von einem Skandal in der Londoner High Society zu erholen, ahnt sie noch nicht, was ihr bevorsteht: Erst verschwindet ihr Zwillingsbruder Grayson spurlos, und dann wird die Stadt von einer Reihe geheimnisvoller Todesfälle erschüttert. Ingrid macht sich auf die Suche nach Grayson und gerät plötzlich ins Visier höllischer Mächte. Hilfe bekommt sie von dem ebenso schönen wie missmutigen Luc. Was Ingrid nicht weiß: Luc ist ein Gargoyle, und sein Schicksal ist untrennbar mit Ingrids verbunden ...
Quelle: Heyne Verlag

Meine Meinung:
Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihre jüngeren Schwester Gabriella reist Ingrid nach Paris. Hier will ihre Mutter ihren Herzenswunsch erfüllen, nämlich zur Weltausstellung eine Galerie eröffnen. Aufgrund eines Skandals kommt Ingrid die Reise nach Paris sehr recht, hier hofft sie auf andere Gedanken zu kommen.
Ingrids Bruder Grayson ist aus diesem Grund bereits Monate vorher abgereist und hat eine geeignete Immobilie gesucht. Als die drei in Paris ankommen, ist Grayson verschwunden. Ingrid weis genau, dass er noch lebt und will ihn um jeden Preis finden. Gleichzeitig erschüttert eine Mordserie an jungen Frauen Paris und irgendwie stehen diese Morde mit dem Verschwinden von Grayson in Verbindung. Ingrid bekommt unerwartet Hilfe von Luc, einem ihrer Angestellt. Noch ahnt sie nicht, dass Luc ein Gargoyle ist und hinter all dem viel mehr steckt als angenommen.

Dieses Buch wollte ich aufgrund des wunderschönes Covers unbedingt haben, und ich wurde auch von Inhalt nicht enttäuscht. Besonders gut fand ich, dass die Handlung 1899 spielt, das war eine gelungene Abwechslung. Die Immobilie, die Grayson für seine Mutter findet ist übrigens eine Abtei, und die Autorin schafft es gekonnt, hier teilweise eine gruselige Atmosphäre zu schaffen, was mich völlig in den Bann gezogen hat.
Wenn man die Inhaltsangabe so liest, könnte man meinen, dass die Handlung ausschließlich aus der Sicht von Ingrid erzählt wird, was gar nicht der Fall ist. Die Autorin widmet Ingrids Geschwistern Gabby und Grayson mindestens genauso viel Kapitel. Ingrid und Gabby sind völlig unterschiedlich und ich fand es interessant, die Charaktere aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Schnell erfährt man, dass Ingrid und Grayson etwas besonderes sind, nicht nur das sie Zwillinge sind und eine enge Verbindung haben, nein sie verfügen auch über besondere Fähigkeiten. Das Konzept mit den Gargoyles hat mir unheimlich gut gefallen. Neben den Gargoyles als Wächtern gibt es noch die Allianz, eine Organisation von Menschen, die es sich ebenfalls zur Aufgabe gemacht hat, Dämonen zu jagen und die Menschen zu beschützen.
Die Romantik kommt auch nicht zu kurz, denn es gibt nicht nur eine Romanze sondern direkt zwei. Neben Ingrid und Luc gibt es auch für Gabby romantische Verwicklungen. Wobei das Hauptaugenmerk schon auf Ingrid und Luc liegt, denn ihre Liebe scheint völlig aussichtslos, denn eine Beziehung zwischen einem Menschen und einem Gargoyle ist nicht nur verboten, sondern gar nicht möglich.
Da es sich hier bei dem Buch um den 1. Teil einer Trilogie handelt, bleiben einige Handlungsstränge offen und es gibt auch für noch nicht für jeden Charakter ein Happy End. Ich hoffe doch sehr, dass auch die anderen beiden Teile übersetzt werden.

Dieser Teil hier bekommt von mir die eine klare Leseempfehlung und die volle Punktzahl. 

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